Politik in der Remise: So steht es um die Deutsche Außenpolitik

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Ahrensburg (ve). Die deutsche Außenpolitik wird zumindest schon in den nächsten Monaten neu aufgestellt – Sigmar Gabriel wird von Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) übernehmen. Bis zu den Neuwahlen. Einen inhaltlichen Blick auf „Deutschlands Außenpolitik“ wirft die Reihe „Politik in der Remise“ im Kulturzentrum Marstall. ACHTUNG: Neue Anfangszeit!

Lutz Reuter, Vereinsvorsitzender des Kuturzentrums Marstall, und Volkmar Schiebusch vom Kulturzentrum (von links) stellen das neue Programm der Reihe "Politik in der Remise" vor. Foto:Silke Mascher/ahrensburg24.de

Lutz Reuter, Vereinsvorsitzender des Kuturzentrums Marstall, und Volkmar Schiebusch vom Kulturzentrum (von links) stellen das neue Programm der Reihe „Politik in der Remise“ vor.
Foto:Silke Mascher/ahrensburg24.de

Die Reihe rund um politische Themen hat seit 2014 schon viele Gäste im Marstall debattieren lassen. Torsten Albig war da, die Ukraine war Thema oder die baltischen Staaten. Immer haben sich die Referenten zu ganz aktuellen Themen äußern können.

‚Politik in der Remise‘ blickt von Deutschland in die Welt

„Die Reihe wird jetzt in ihrem dritten Jahr noch spannender“, sagt Lutz Reuter, Vorsitzender des Vereins vom Kulturzentrum Marstall. Denn die Deutsche Außenpolitik wird in Zeiten eines neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump, den Verhandlungen mit Großbritannien zum Brexit und einer unsicheren Situation in den Nahoststaaten vor bisher unbekannten Herausforderungen stehen.

Eine davon ist die Frage, welche Haltung Deutschland zu Russland einnehmen wird. Das ist nicht nur nach dem russischen Eingreifen in den Syrienkrieg und dem unklaren Verhältnis zwischen Amerika unter Präsident Donald Trump und Vladimir Putin derzeit völlig unklar. Als Auftakt der Reihe „Deutsche Außenpolitik“ wird Professor August Pradetto am Mittwoch, 8. Februar 2017, um neu: 20 Uhr – alt 19.30 Uhr – über die Beziehung von Deutschland zu Russland und den Staaten Zentralasiens sprechen.

Professor August Pradetto. Foto:Helmut Schmidt-Universität Hamburg

Professor August Pradetto.
Foto:Helmut Schmidt-Universität Hamburg-

August Pradetto ist von 1992 bis 2014 Professor an der Helmut-Schmidt-Universität in Institut für Internationale Politik gewesen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Außenpolitik und Internationale Sicherheit in Ost- und Südeuropa, Internationales Krisenmanagement und Deutsche Sicherheitspolitik. August Pradetto war übrigens der erste Redner der Reihe „Politik in der Remise“ im November 2014. Damals wurde die Vortragsplanung zu osteuropäischen Themen von den aktuellen Kriegsereignissen in der Urkraine in die Tagesaktualität geführt.

In dem Vortrag wird es um die Entwicklung in den zentralasiatischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion gehen. So wurde versucht, durch demokratische Bildung die Entwicklung der Staaten in Richtung Demokratie zu befördern. Der Referent wird aufzeigen, inwieweit ein solches Engagement heute noch von der deutschen Außenpolitik unterstützt wird.

Der Blick nach Russland, in die USA und in den Nahen Osten

Bis zum November 2017 wird es drei weitere Vorträge geben. Der Politikwissenschaftler Professor Dr. Christian Hacke wird über „Die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA“ sprechen, diese Veranstaltung ist am Mittwoch, 12. April 2017, um 19.30 Uhr im Marstall. Am Mittwoch, 13. September 2017, geht es um „Deutschlands außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Interessen im Nahen Osten“. Als Referentin ist Dr. Muriel Asseburg angefragt. Am Mittwoch, 15. November 2017, spricht Professor Dr. Herfried Münkler über die Rolle Deutschlands im Zentrum Europas, der Abend trägt den Titel „Die Macht in der Mitte – Deutschlands Rolle in der EU“.

Alle Veranstaltungen sind in der Reithalle oder in der Remise des Marstall, Lübecker Straße 8 in Ahrensburg. Sie beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. In der Reihe “Politik in der Remise” informieren regelmäßig namhafte Referenten über aktuelle politische Themen. Die Reihe des Kulturvereins Marstall und der Volkshochschule Ahrensburg gibt es seit 2014, das Konzept haben die frühere Ahrensburger Bürgermeisterin Ursula Pepper, der Vorsitzende des Marstall Kulturvereins Professor Dr. Lutz Reuter und die frühere Leiterin der Ahrensburger Volkshochschule, Gisela Euscher, entwickelt. Die Reihe wurde gefördert von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

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