Kirchengemeinderat: Auf dem Weg der Konsituierung/Sanierung der Schlosskirche

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Ahrensburg (ve). Die erste Sitzung des Kirchengemeinderates war nicht öffentlich – es wurde aber beschlossen, einen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit zu besetzen.

Der neue Kirchengemeinderat der Evanglisch-lutherischen Kirchengemeinde Ahrensburg vor der St. Johanneskirche. Foto:pm

Der neue Kirchengemeinderat der Evanglisch-lutherischen Kirchengemeinde Ahrensburg vor der St. Johanneskirche.
Foto:pm

In dieser Woche ist die erste Sitzung des neuen Kirchengemeinderates der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ahrensburg erfolgt, er wird sich von nun an an jedem ersten Dienstag im Monat treffen. Und auch wenn die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ein Anliegen der neuen Beiräte sei, so betonte es die Stellvertretende Vorsitzende Pastorin Ursula Sieg, so solle sie derzeit doch noch nicht direkt hergestellt werden.

Kirchengemeinderat: Viele neue Themen für viele neue Mitglieder

„Wir müssen uns erst in die Themen einfinden“, erläuterte sie im Gespräch mit ahrensburg24.de. Bis auf Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff und den hauptamtliche Pastorinnen und Pastoren sind alle Mitglieder des Rates neu im Amt. Sie müssten erst einen Überblick über die Themen gewinnen.

Neben etlichen kleineren Verwaltungsthemen, so gibt der Rat in einer Mitteilung bekannt, gab es vor allem drei große Schwerpunkte: die Besetzung der Pfarrstellen, die Festlegung von Terminen und die Besetzung der Ausschüsse. Ab April 2017, wenn Pastor Hans-Martin Bruns in den Ruhestand wechselt, sind zwei Pfarrstellen vakant, die der Kirchengemeinderat „möglichst schnell“ wieder besetzen möchte. Im Weiteren wurden die Mitglieder von Bauausschuss, Finanzausschuss, Friedhofsausschuss, Jugendausschuss und PR-Ausschuss sowie ein Ausschuss für Gemeindearbeit benannt. Die beiden letztgenannten Ausschüsse hatte es bisher in der Form nicht gegeben.

Sanierung der Schlosskirche: Noch keine Übersicht über die Maßnahmen

Großes Thema in Ahrensburg wird die Sanierung der Schlosskirche werden. Die älteste Kirche der Stadt weist erhebliche Schäden am Glockenturm auf, die Glocken dürfen deswegen derzeit nicht geläutet werden. Ein Gutachten muss klären, welche Sanierung am Turm und am Mauerwerk erforderlich sind. Das könnte für die Gemeinde teuer werden.

Mit der Übergabe des Hauses der Kirche an das Deutsche Rote Kreuz für die Errichtung von Kindergartengruppen ist allerdings ein Standort der Kirche weggefallen. Thema im Kirchengemeinderat wird sicher die Nutzung der St. Johanneskirche werden, die derzeit der Förderverein St. Johannes bewirtschaftet, dafür gibt es eine Finanzierungsvereinbarung mit der Kirchengemeinde. Die solle auch Bestand haben, so der Förderverein in einer Stellungnahme zum neuen Kirchengemeinderat.

Die Rolle des Förderverein St. Johanneskirche Ahrensburg

Mehr noch schlägt der Förderverein vor, die von der Synode geforderte Baurücklage als zweckgebundene Spende zu hinterlegen. Die Baurücklage ist nicht Teil der Finanzierungsvereinbarung. Allerdings wünsche sich der Verein, dass die Kirchengemeinde auch langfristig darauf verzichtet, die Entwidmung der St. Johanneskirche zu verfolgen. Die Entwidmung war Beschlusslage des vorigen Kirchengemeinderates.

Insgesamt begrüßt der Förderverein die Wahl des Kirchengemeinderates, sechs Mitglieder im Rat sind auch Mitglieder im Förderverein. Zum Vorsitzenden wurde jüngst der Pastor im Ruhestand Herbert Meißner gewählt, seine Stellvertreterin ist Pastorin Ursula Sieg, die gerade in Ahrensburg als Pastorin tätig geworden ist.

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