Pferdestall Ammersbek: „Das Gespenst von Canterville“

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Ammersbek (je/pm). Das Kinder- und Jugendtheater des Ammersbeker Kulturkreises hat in den vergangenen Wochen fleißig für das Stück „Das Gespenst von Canterville“ geprobt.

"Das Gespenst von Canterville" Elisabeth de Canterville im Pferdestall Ammersbek. Foto: G. Brockmann

„Das Gespenst von Canterville“ Elisabeth de Canterville geistert im Pferdestall Ammersbek herum. Foto: G. Brockmann

Am Sonnabend, 11. Februar 2017, um 16 Uhr zeigt die junge Theatergruppe die Komödie von Paul Menkhoff, frei nach der gleichnamigen Erzählung von Oscar Wilde, auf der Bühne des Pferdestalls, Am Gutshof 1, Ammersbek, unter der Regie von Gaby Brockmann.

„Das Gespenst von Canterville“ im Pferdestall

Auf Schloss Canterville geht seit mehr als 300 Jahren ein Gespenst um. Das hindert den amerikanischen Botschafter Hiram Otis mit seiner Familie aber nicht daran, das Schloss von Lord Canterville abzukaufen. Dieser weist zwar ausdrücklich auf das Gespenst hin, doch Mr. Otis übernimmt das Schloss zum Schätzpreis, inklusive Gespenst. Er, seine Frau und seine drei Töchter sind schließlich moderne Amerikaner und glauben nicht an Gespenster.

Auch wenn Elisabeth de Canterville nun alles versucht, die neuen Schlossbesitzer von ihrer Existenz zu überzeugen und sie vor allem Gespenstischen das Fürchten zu lehren, scheint die Otis-Familie wenig beeindruckt und tut das Ganze eher als nebensächlich, wenn auch störend ab. So verlangt Mr. Otis von der unglückseligen, im Schloss spukenden Elisabeth de Canterville, allen Ernstes, dass sie ihre Ketten gefälligst mit Öl einschmieren soll, damit diese nicht so schreckliche Geräusche verursachen.

Mrs. Otis bringt dem Gespenst Schlaftabletten, damit die Familie nachts in Ruhe schlafen kann und Georgia und Alberta hecken Streiche aus, um es zu fangen. Nur Virginia hat Mitleid mit Elisabeth de Canterville. Das Gespenst klagt Virginia sein Leid. Eigentlich möchte es nur in Frieden schlafen. Und zwar den Schlaf der Toten. Doch um dies zu erreichen, muss es erlöst werden.

Ob das gelingt und welche Folgen sich daraus für Virginia ergeben, zeigt das Kinder- und Jugendtheater des Ammersbeker Kulturkreises.

„Das Gespenst von Canterville“ – Die Termine der Aufführungen

Sonnabend, 11. Februar 2017, um 16 Uhr
Sonntag, 12. Februar 2017, um 16 Uhr
Montag, 13. Februar 2017, um 10 Uhr
Freitag, 17. Februar 2017, um 10 Uhr
Sonnabend, 18. Februar 2017, um 16 Uhr
Sonntag, 19. Februar 2017, um 16 Uhr

Der Eintritt kostet vier Euro für Kinder bis 14 Jahre, für Erwachsene sechs Euro. Karten gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Das Stück ist für Kinder ab vier Jahre geeignet.

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