Ein „Sehr gut“ im Schulvergleich: Eric-Kandel-Gymnasium besser als der Bundesschnitt

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Ahrensburg (ve/pm). 2015 wurden sie für eine bundesweite Vergleichsstudie geprüft – die damaligen Neuntklässler des Eric-Kandel-Gymnasiums. Und nun wurde das Ergebnis veröffentlicht.

Themenbild Eric-Kandel-Gymnasium. Foto:ahrensburg24.de

Themenbild Eric-Kandel-Gymnasium.
Foto:ahrensburg24.de

An welcher Schule werden die geforderten Kompetenzen der Kultusministerkonferenz (KMK) erreicht? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Welche Bundesländer schneiden weniger gut ab? Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) vergleicht bundesweit die Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Englisch und fasst die Ergebnisse der Studie in den Bildungstrends zusammen.

Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)

Das Eric-Kandel-Gymnasium hat als eine von mehr als 1.700 weiterführenden Schulen an dieser bundesweiten Erhebung teilgenommen. Getestet wurden in den damaligen 9. Klassen (jetziger Q1-Jahrgang) in Deutsch die Bereiche Lesen, Orthografie und Zuhören, in Englisch das Lese- und das Hörverstehen. Bereits bei der Veröffentlichung der Ergebnisse der einzelnen Bundesländer im Herbst 2016 kam heraus, dass Schleswig Holstein gemeinsam mit Bayern und Sachsen vor den anderen Bundesländern liegt und Schleswig-Holstein damit den größten Sprung seit der letzten Erhebung im Jahr 2008 gemacht hat, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Statistik aus der Studie des Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Zu sehen ist die Auswertung zum Eric-Kandel-Gymnasium. Grafik: Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)

Statistik aus der Studie des Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Zu sehen ist die Auswertung zum Eric-Kandel-Gymnasium.
Grafik: Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)

Jetzt liegen auch die Ergebnisse der einzelnen Schulen vor: Das EKG liegt in allen Werten deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Getestet wurden insgesamt 37.000 Schülern und Schülerinnen

In der Studie wurden die Testergebnisse von mehr als 37.000 Schülern und Schülerinnen berücksichtigt. Für das Land wird in der Studie folgendes Fazit gezogen: „Insgesamt sind in Schleswig-Holstein also nahezu durchgängig positive Trends zu verzeichnen, die im Vergleich zu Deutschland insgesamt recht ausgeprägt sind“ (BT Bericht, S. 319).

In Schleswig-Holstein verfehlen beispielsweise nur etwa ein Prozent der Gymnasiasten im Bereich der Rechtschreibung den geforderten Mindeststandard. Zwischen neun und 22 Prozent der Schüler in Schleswig-Holstein erreichen der Studie zufolge nicht den sogenannten „Mindesten Regelstandard“, sondern bleiben darunter. Das ist im Vergleich zu den anderen Bundesländer eine geringere Rate, in manchen Ländern liegt diese bei über 35 Prozent.

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