„Götterfunk“ vom Jungen Theater Marstall: Eine neue Welt für die Götter

2

Ahrensburg (ve). Die Götter sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Das Junge Theater Marstall zeigt, was mit ihnen passieren kann.

Das Ensemble der neuen Inszenierung "Götterfunk" vom Jungen Theater Marstall unter der Leitung von Angela Deininger-Schrader. Foto:Junges Theater Marstall

Das Ensemble der neuen Inszenierung „Götterfunk“ vom Jungen Theater Marstall unter der Leitung von Angela Deininger-Schrader.
Foto:Junges Theater Marstall

Das Junge Theater Marstall hat sich schon mit Aufführungen wie „Youngstar“ oder dem „Mittsommernachtstraum“ in der Stadt bekannt gemacht. Derzeit proben sie eifrig an der neuen Inszenierung: „Götterfunk“ heißt sie. Premiere ist am Sonnabend, 25. Februar 2017, um 18 Uhr im Marstall, eine weitere Aufführung gibt es am Sonntag, 26. Februar 2017, um 16 Uhr im Marstall, Lübecker Straße 8 in Ahrensburg. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Regisseurin und Leitern des Jungen Theater Marstall, Angela Deininger-Schrader, führt in dieser Inszenierung die Jugendlichen in eine historische, gesellschaftskritische und politische Komödie. Kein leichter Tobak für die Darstellerinnen und Darsteller im Alter von zehn bis 16 Jahren – aber „leicht“ wollen sie auch nicht. Deininger-Schrader hat das Stück selber konzipiert.

„Götterfunk“ – das bedeute so etwa Endzeit unter den Göttern. Sie kümmern sich nur noch um Machterhalt, Kriegsführung und ihre Vorurteile gegenüber Fremden und vergessen darüber das sinnvolle Regieren. Diese Götter erwecken aus einer Laune heraus eine Statue zum Leben – die Frau der Neuzeit entsteht. „Unvoreingenommen stellt diese junge Frau mit scharfsinnigem Intellekt tanzend und lachend den Weg in die Neuzeit“, beschreibt es Angela Deiniger-Schrader.

Die gelernte Schauspielerin erteilt den Darstellerinnen und Darstellern auch Unterricht, Sprechtraining zum Beispiel oder Improvisieren. „Das macht den Kindern manchmal mehr Spaß, als die Proben – da muss man ja keinen Text lernen“, sagt sie lachend. Ihr kommt es auf die professionelle Herangehensweise an, mit der die Kinder an das Theater spielen herangeführt werden. „Egal“, sagt sie, „ob sie später weiter spielen oder nicht – wer einmal auf der Bühne gestanden hat, der hat etwas für das ganze Leben gelernt.“

Angela Deininger-Schrader leitet das Junge Theater Marstall. Foto:ahrensburg24.de

Angela Deininger-Schrader leitet das Junge Theater Marstall. Foto:ahrensburg24.de

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren