Unfall verursacht und dann geflüchtet – Zeugen gesucht

0

Stormarn (je/ots). Am Freitag, 17. Februar 2017, gegen 23.20 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn 1, Fahrtrichtung Norden, zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Kreuz Lübeck zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden und der Unfallverursacher vom Unfallort flüchtete.

Themenbild Polizei. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Themenbild Polizei.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 31-jähriger Mann aus Bad Schwartau mit einem BMW den linken von drei Fahrstreifen. Beifahrerin war eine 30-jährige Frau, ebenfalls aus Bad Schwartau.

Plötzlich scherte ein auf dem mittleren Fahrstreifen fahrender Pkw nach links aus und fuhr dem BMW in die Seite. Beide Pkw berührten sich Fahrzeugseite an Fahrzeugseite. Nach der Kollision zog der Unfallverursacher nach rechts und stieß Seite an Seite gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden VW Golf. Fahrerin des VW Golf war eine 27-jährige Frau aus Stockelsdorf. Auf dem Beifahrersitz saß ein 30-jähriger Mann aus Stockelsdorf.

Die 27-jährige verlor auf Grund der Kollision die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern, zog nach links über beide Fahrstreifen und stieß zunächst frontal und danach noch einmal seitlich gegen die Mitteleitplanke. Der Golf kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der BMW-Fahrer konnte auf dem Seitenstreifen anhalten.

Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne anzuhalten, sofort unerlaubt vom Unfallort. Die Beifahrerin des BMW sowie beide Insassen des VW Golf wurden beim Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 26.000 Euro.

Die Polizei sucht nun nach dem Unfallverursacher und dessen Fahrzeug. Nähere Angaben zum flüchtigen Fahrzeug liegen nicht vor. Der Pkw muss jedoch an beiden Fahrzeugseiten erhebliche und auffällige
Beschädigungen aufweisen. Es werden Zeugen gesucht. Wer kann Angaben zum flüchtigen Unfallfahrzeug machen? Wem ist ein Fahrzeug aufgefallen, das beidseitig Schäden aufweist? Zeugenhinweise bitte an das Polizeiautobahnrevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 0 45 31 / 17 06 0.

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren