Großmodenacht: Rotary Großhansdorf übergab 15.000 Euro Spendengeld

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Ahrensburg (ve). Die Großmodenacht findet nicht zum Selbstzweck statt, sondern sie will Spenden erwirtschaften. Das ist auch in 2016 wieder gelungen.

Spendenempfänger und Spendengeber der Großmodenacht 2016: Anne Wiesner und Hila Limar vom Verein Vision for Children, Volkert Ruhe vom Verein Gefangene helfen Jugendlichen, Petra Marquardt, Präsidentin Rotary Club Großhansdorf, Ingo Loeding vom Deutschen Kinderschutzbund, Hennig Rohwedder vom Förderverein der Woldenhornschule, Torsten Kraft vom Rotary Club Großhansdorf und Rita Funke vom Weißen Ring Stormarn (von links) - und mitten drin der neue Polo des Kinderschutzbundes mit passendem Logo. Foto:ahrensburg24.de

Spendenempfänger und Spendengeber der Großmodenacht 2016: Anne Wiesner und Hila Limar vom Verein Vision for Children, Volkert Ruhe vom Verein Gefangene helfen Jugendlichen, Petra Marquardt, Präsidentin Rotary Club Großhansdorf, Ingo Loeding vom Deutschen Kinderschutzbund, Hennig Rohwedder vom Förderverein der Woldenhornschule, Torsten Kraft vom Rotary Club Großhansdorf und Rita Funke vom Weißen Ring Stormarn (von links) – und mitten drin der neue Polo des Kinderschutzbundes mit passendem Logo.
Foto:ahrensburg24.de

Durch Eintrittsgelder und Verkauf von Getränken sowie Gelder von Sponsoren ist eine Summe von 15.000 Euro zusammen gekommen. Die hat der Rotary Club Großhansdorf, der Veranstalter der Großmodenacht jetzt übergeben.

Gleich sechs Institutionen können sich nun über eine Spende freuen. Das sind der Verein „Gefangene helfen Jugendlichen“ (3.500 Euro), der Deutsche Kinderschutzbund Stormarn (2.000 Euro), der Verein der Förderer der Woldenhornschule (3.500 Euro), der Weiße Ring Stormarn (2.000 Euro) und der Verein Vision for Children (1.000 Euro), der Verein Robben hat seine Spende in Höhe von 3.000 Euro bereits vor einigen Wochen erhalten.

Spende der Rotarier für sechs Institutionen

„Wir freuen uns immer sehr“, sagt zum Beispiel Ingo Loeding, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn, „wenn wir eine Spende vom Rotary Club Großhansdorf bekommen, denn auf diese Weise konnte schon ein großer Teil unserer Arbeit aufrecht erhalten werden.“ Über 30.000 Euro habe der Großhansdorfer Club seit Bestehen der Großmodenacht dem Kinderschutzbund gespendet. In diesem Jahr fließen die Mittel in ein neues Fahrzeug, der Kinderschutzbund musste für 12.000 Euro einen neuen VW Polo kaufen.

Ähnlich geht es dem Verein „Gefangene helfen Jugendlichen“, der seit vielen Jahren bedacht wird. Bei diesem Projekt werden gefährdete Jugendliche mit Inhaftierten in Kontakt gebracht, um ihnen den Alltag im Gefängnis vor Augen zu führen. „‚Knast ist cool‘ denken viele Jugendliche“, so beobachtet es Volkert Ruhe vom Verein, „bei uns können die Jugendlichen erfahren, dass es nicht so ist – und sie vermeiden es dann vielleicht, straffällig zu werden.“

Weißer Ring, Verein Woldenhornschule, Kinderschutzbund

Auf der anderen Seite der Kriminalität steht der Weiße Ring. „Wir arbeiten nur mit Ehrenamtlichen“, erläutert es Rita Funke, „wir beraten Opfer von Kriminalität und helfen ihnen, Probleme und Schwierigkeiten zu überwinden, die in Folge einer solchen Tat entstehen.“ Daraus sei in 40 Jahren ein breites Wissen erwachsen, dass der Weiße Ring inzwischen auch in offizielle Stelle eingbringt und mit dem er sich für eine Kultur gegen Gewalt einsetzt.

Der Verein der Förderer der Woldenhornschule muss nach dem Kauf eines neuen Busses, für den die Rotarier ebenfalls gespendet haben, genau rechnen. Denn die Anschaffung des Fahrzeuges zu einem Preis von insgesamt 15.000 Euro habe „ein tiefes Loch in die Kasse gerissen“, so Henning Rohwedder, Schulleiter und Zweiter Vorsitzender des Vereins. Die erneute Spende der Rotarier helfe dabei, dass nun zum Beispiel auch weiterhin allen Kindern die Teilnahme an den Klassenfahrten ermöglicht wird.

Verein Robben, Vision for Children, Gefangene helfen Jugendlichen

Und schließlich entstand auf der Großmodenacht selber noch die Idee einer Spende, mit dabei war der Verein „Vision for children“. Er engagiert sich unter anderem in Afrika und kämpft derzeit für den Neubau einer Schule dort. „Das Gebäude ist einsturzgefährdet und die Regierung hat deutlich gemacht, dass sie es nicht wieder aufbauen wird“, berichten die Vorsitzende Hila Limar und ihre Stellvertreterin Anne Wiesner. Nun sammelt der Verein 30.000 Euro, mit denen eine Neubau finanziert werden soll. Limar und Wiesner berichten: „Es gibt viele Menschen dort, die mit HIV infiziert sind, viele Kinder sind HIV-Waisen. Und es besteht eine große Armut in der Region. Die Kinder und auch gerade die Waisenkinder erhalten meist nur an ihrer Schule ein warmes Essen. Daher ist es uns ein Anliegen, dass diese Schule bestehen bleibt.“

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