Verein Theater und Musik: Artemis-Quartett spielt Beethovens Streichquartett

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Ahrensburg (ve/pm). Zu den Höhepunkten der diesjährigen Konzertreihe des Vereins Theater und Musik in Ahrensburg gehört das Gastspiel des Artemis-Quartett.

Das Artemis-Quartett in neuer Besetzung: Vineta Sareika, Geige, Anthea Kreston, Geige, Gregor Sigl, Bratsche, und Eckart Runge, Cello. Foto:©Nikolaj Lund

Das Artemis-Quartett in neuer Besetzung: Vineta Sareika, Geige, Anthea Kreston, Geige, Gregor Sigl, Bratsche, und Eckart Runge, Cello.
Foto:©Nikolaj Lund

Das Artemis-Quartett gastiert am Sonnabend, 25. März 2017, um 20 Uhr im Eduard-Söring-Saal, Waldstraße 14 in Ahrensburg. Seit seiner Gründung 1989 an der Musikhochschule Lübeck hält das in Berlin ansässige Quartett Ahrensburg die Treue, auch nach den Wechseln in der Zusammensetzung. So erlebte das Ahrensburger Publikum im November 2013 als neue Primaria die Lettin Vineta Sareika.

Artemis-Quartett: Anthea Kreston an der 2. Geige.

Auch diesmal spielt das Quartett in veränderter Besetzung: Die 2. Violine hat die amerikanische Geigerin Anthea Kreston übernommen, der bisherige 2. Geiger, Gregor Sigl, wechselte zur Bratsche. Seit der Gründung dabei: der Cellist Eckart Runge.

Nach drei ECHO-Klassikpreisen erhielt das Quartett in der neuen Besetzung im vergangenen Jahr den vierten ECHO-Klassikpreis für sein Album mit Quartetten von Johannes Brahms. Es ist dem 2015 verstorbenen Bratschisten Friedemann Weigle gewidmeten. So gilt weiter das Urteil des Musikkritikers der Süddeutschen Zeitung, Joachim Kaiser: “Die Interpretation des Artemis-Quartetts steht nicht nur technisch durchaus auf der Stufe auch der virtuosesten Konkurrenten – sondern sie bietet auch musikalisch Bewegenderes als alle anderen!“

Konzert im Eduard-Söring-Saal: Vorverkauf beginnt

Das Hauptwerk des Programms gehört zu den großen Werken der Kammermusikliteratur: Ludwig van Beethovens Streichquartett in B-Dur op. 130 mit der Großen Fuge op. 133 aus der Reihe der späten Quartette, dem Fürsten Galitzin in Petersburg gewidmet. Mit seinen sechs Sätzen ist es wie eine barocke Suite angelegt, wobei Beethoven den ursprünglichen 6. Satz, die „Große Fuge“, durch ein heiteres Finale ersetzte. Das Artemis Quartett fügt dem Finale die Große Fuge, als op. 133 extra erschienen und dem Erzherzog Rudolf gewidmet, an.

Vor der Pause erklingen von Anton Webern ein „Langsamer Satz für Streichquartett“ aus dem Jahre 1905 und von Robert Schumann das Streichquartett op. 41/2, Felix Mendelssohn-Bartholdi gewidmet. Karten zu Preis von 17 bis 26 Euro gibt es ab sofort in den MARKT-Theaterkassen in Ahrensburg, Große Straße 15a, und in Bargteheide, Rathausstraße 25, sowie an der Abendkasse.

Quelle: Verein Theater und Musik

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