Vorträge der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft: Was Sie über „Rätselwörter“ und über Reisen zum Mars wissen sollten

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Ahrensburg/Großhansdorf (je/pm). „Schwerenöter“, „Hagestolz“ und andere Rätselwörter – Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Winfried Ulrich vom Germanistischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel bringt Licht ins Dunkel.

Wörter - sind das Thema eines Vortrages bei der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Foto: P. Smola, pixelio.de

Wörter – sind das Thema eines Vortrages bei der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Foto: P. Smola, pixelio.de

Am Dienstag, 21. März 2017, um 20 Uhr hält der Dozent einen Vortrag über die Bedeutung und Entstehung undurchsichtiger Wortbildungen im Gemeindesaal der Schlosskirche, Am Alten Markt 9.

Wie entstand das Wort Mutterwitz? Ein Mensch mit Mutterwitz ist wach, dreist, keck, schlau. Er guckt hinter die Kulissen, hat Humor und trifft genau den Nagel auf den Kopf. Warum Mutter-Witz? Hat man die Eigenschaft von der Mutter ererbt? Oder hat man sie von ihr abgeguckt? Oder entwickelte man den Mutterwitz schon früh im Umgang mit der Mutter – sozusagen als Kampfgeist? Es gibt viele Wörter in unserer Sprache, die Fragen nach ihrer Entstehung und ursprünglichen Bedeutung aufwerfen, richtige „Rätselwörter“: Wie kommen beispielsweise der Schwerenöter und der Hagestolz zu ihren Namen?

Im Vortrag werden die manchmal recht bizarren Entwicklungen von uns heute geläufigen und dennoch rätselhaften Wörtern aufgespürt und erläutert.

Von der Kieler Förde zum Mars – Mars Science Laboratory

Mit einem ganz anderen Thema beschäftigt sich Prof. Dr. Robert Wimmer-Schweingruber vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Christian-Albrechts-Universität Kiel im Rosenhof 1, Hoisdorfer Landstraße 61, Großhansdorf.

Der Rover „Curiosity“ untersucht seit über 1.500 Marstagen auf unserem roten Nachbarplaneten Mars den Krater von Gale. Mit an Bord ein Gerät zur Strahlungsmessung, das in Kiel entwickelt und gebaut wurde, der „Radiation Assessment Detector“ (RAD).

Warum man zum Mars fliegt und dort ausgerechnet zum Krater von Gale wird im Vortrag
ebenso behandelt wie die Entwicklung und Tests von RAD und Curiosity. Seit dem Start im Jahr 2011 und der aufregenden Landung im August 2012 haben RAD und Curiosity bis heute
einwandfrei funktioniert und liefern immer wieder Überraschungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Der Dozent bespricht am Donnerstag, 23. März 2017, um 19.30 Uhr eine persönliche Auswahl von Resultaten.

Für alle Vorträge kostet der Eintritt fünf Euro, ermäßigt vier Euro, für Schüler und Studenten einen Euro. Mitglieder sind frei.

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