Marstall: Jazz, Soul und Blues mit Berlin 21

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Ahrensburg (je/pm). Das Jazz Quartett Berlin 21 steht für das quirlig multikulturelle, dynamische Lebensgefühl Moabits.

Torsten Zwingenberger und Berlin 21 treten im Marstall auf. Foto: C. Zwingenberger

Torsten Zwingenberger und Berlin 21 treten im Marstall auf. Foto: C. Zwingenberger

Am Donnerstag, 6. April 2017, tritt die Berliner Band mit ihrem Programm „Jazz mit Berlin 21“ um 20 Uhr im Kulturzentrum Marstall auf. Der Eintritt kostet 15 Euro zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 17 Euro.

Marstall: Berlin 21

Für Berlin 21 bedeutet Musik Lust, Spaß und Sinnlichkeit. Mit ihren Eigenkompositionen aus Soul und Blues nehmen die vier Musiker ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise von Afrika übers Schwarze Meer nach Nord- und Südamerika. New Orleans Groove wird mit arabischem Funk gemixt, rasender Bebop trifft auf loungigen Smooth Jazz und Boogie Woogie bekommt ein neues Gesicht. Das gemeinsame Swingen und Grooven steht an erster Stelle.

Die Mitglieder

Der Schlagzeuger Torsten Zwingenberger zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene und ist die treibende Kraft der Band Berlin 21. Über hundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte als Bandleader sowie als Sideman stehen auf seiner Agenda. Er arbeitete bereits mit den Jazzlegenden Buddy Tate, Harry „Sweets“ Edison und Joe Pass zusammen. Darüber hinaus entwickelte er mit Drumming 5.1 eine sensationelle Technik des Schlagzeugspiels, für die er das klassische Drumset um vielfältige Perkussionsinstrumente erweitert und mit artistischer Präzision aller vier Gliedmaßen bespielt.

Seit 1980 lebt Torsten Zwingenberger in Moabit, dem zentral gelegenen Berliner Stadtviertel, das früher den Postzustellcode 1000 Berlin 21 trug. Dieser Bezirk ist typisch für Berlin: ehrlich und direkt, schnodderig, witzig und charmant.

Der Pianist Lionel Haas, 1971 in Bonn geboren, spielt seit seinem neunten Lebensjahr Klavier. Nach einem längeren Aufenthalt in Washington DC ist er seit 1999 in Berlin zuhause und arbeitet neben seinen Trio-, Quintett- und Octettformationen als einer der gefragtesten Sidemen der Berliner Jazzszene.

Martin Lillich, Autodidakt auf dem E-Bass, studierte Kontrabass an der Hochschule der Künste bei Klaus Stoll. Musikalisch deckt er Klassik, Karibik, Jazz, Balkan und Bosporus, New Klezmer-Szene und Flamenco ab. Lillich ist als Solist und als Sideman fester Bestandteil der Berliner und der deutschen Jazz-Szene. Von 1995 bis 2005 war er Lehrbeauftragter an der Jazzhochschule Hans Eisler. Ab 2003 war er mehrere Jahre Bandleader bei Pompduck & Circumstance. Seit 2010 arbeitet er bei der Global Music Academy.

Virtuos und harmonisch ist das Gitarrenspiel des jungen Kanadiers Tim Seier. Er wurde 1991 geboren und wuchs in Winnipeg auf. Seit 2015 lebt er in Berlin. Mit seinen ersten Auftritten mit Berlin 21 sorgte er sofort für Begeisterung beim Publikum und der Presse.

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