Umweltminister plant neue Richtlinie: Becher-to-bring statt Coffee-to-go

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Kiel (ve/pm). Das ist doch mal eine Idee aus Kiel: Becher-to-bring statt Coffee-to-go.

Kaffee im Mitbring-Becher: Um weniger Abfall aus Coffee-to-go-Bechern zu produzieren, ebnet das Umweltministerium den Weg für den flächendeckenden Einsatz von Mehrwegbechern. Umweltminister Robert Habeck hat am heutigen Montag dazu gemeinsam mit Vertreterinnen des Landesinnungsverbandes des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein eine Handlungsempfehlung vorgestellt. Diese zeigen Betrieben auf, wie sie kundeneigene Becher unter Berücksichtigung der Hygienestandards befüllen können.

Coffee to go: 320.000 Becher pro Stunde

Nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe werden bundesweit derzeit insgesamt etwa 2,8 Milliarden Einweg-Becher pro Jahr verbraucht, das sind 320.000 Becher pro Stunde. Allein durch diese Einwegbecher entstehen in jedem Jahr in Deutschland circa 40.000 Tonnen Müll. Immer mehr Initiativen von Unternehmen auch in Schleswig-Holstein befördern ein Umdenken in Richtung Müllvermeidung. Auch die Bäcker- und Konditorenvereinigung Nord hatte sich deshalb Ende 2016 an das Umweltministerium gewandt, um einen geeignete Wege zu finden.

Plastikbecher für Coffee to go. Foto:©P.Storz/pixelio.de

Plastikbecher für Coffee to go.
Foto:©P.Storz/pixelio.de

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