Barmer GEK begrüßt neue Impfempfehlung

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Berlin/Ahrensburg (bz).  Gute Nachricht für Familien mit Kindern: Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfiehlt erstmals die Nasenspray-Impfung gegen Influenza sowie den Rotavirus-Schutz für Kinder beziehungsweise Säuglinge. Damit stehen die Chancen gut, dass beide Impfungen zukünftig zu Regelleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung werden. Die Barmer GEK übernimmt die Kosten des als Nasenspray verabreichten Grippe-Impfstoffs bereits seit November letzen Jahres, die Rotaviren-Schluckimpfung sogar seit Januar 2010. Ermöglicht werden die in der Satzung der Kasse verankerten Leistungen durch den Barmer GEK Kinder- und Jugendvertrag, der mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands geschlossen wurde.

Aufgrund der positiven Erfahrungen der Barmer GEK begrüßt Dr. Rolf Ulrich Schlenker, Vorstandsvize der Barmer GEK, die Entscheidung der STIKO: „Beide Impfungen helfen, schwere Infektionen im Kindesalter zu vermeiden und können unkompliziert und schmerzfrei angewendet werden. Deshalb haben wir die Jungen und Mädchen früh an diesen Innovationen teilhaben lassen“, so Schlenker. Während die Impfserie gegen Rotaviren bereits in der 6. bis 12. Lebenswoche beginnen soll, konnte das Grippe-Impfspray vor allem bei Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren gute Wirkeigenschaften nachweisen.

Das Kinder- und Jugend-Programm der Barmer GEK schließt mit erweiterten Früherkennungsuntersuchungen, Impf- und Präventionsleistungen Lücken in der pädiatrischen Vorsorge in Deutschland. Immer mehr Bestandteile des Selektivvertrages werden Teil der Regelversorgung. Aktuell nehmen rund 360.000 Barmer GEK Versicherte bis 17 Jahre an dem Programm teil. Auf Seiten der Kinder- und Jugendärzte sind gut 90 Prozent bzw. 5.000 Mediziner beteiligt.

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