Soll Ahrensburg Mitglied der Stiftung werden?

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Birte Kruse-Gobrecht, Elsbeth Braun, Jörg Zimmer, Heidi Schlüschen, Martina Sauer, Andrea Kefrig-Blase, Wiebke Finck (von links) feiern gemeinsam das erste Jahr der Kinder-Notfallbetreuung in der Oase Bad Oldesloe.  Foto:KreisStormarn

Birte Kruse-Gobrecht, Elsbeth Braun, Jörg Zimmer, Heidi Schlüschen, Martina Sauer, Andrea Kefrig-Blase, Wiebke Finck (von links) feiern gemeinsam das erste Jahr der Kinder-Notfallbetreuung in der Oase Bad Oldesloe. Foto:KreisStormarn

Ahrensburg (ve). Soll die Stadt Ahrensburg Mitglied werden in der gemeinnützigen GmbH „Beruf und Familie Stormarn“? Darüber werden die Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung am Montag, 23. September 2013, beraten. Doch was macht die Gesellschaft eigentlich?

Die Stiftung wurde von Unternehmen des Kreises, darunter auch große Ahrensburger Unternehmen, gegründet, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Hauptaufgabe der Stiftung und der gemeinnützigen GmbH ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die erwerbstätigen Eltern den Arbeitsalltag oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Neben dem Aufbau einer Notfallbetreuung sind Randzeit- und Ferienbetreuung sowie bedarfsorientierte Maßnahmen für Unternehmen geplant. Entsprechende Angebote sind für Unternehmen kostenpflichtig.

Und das klappt in Bad Oldesloe seit gut einem Jahr. Dort bietet die „Beruf und Familie Stormarn GmbH“ in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Oase (Oldesloer Alternative Soziale Einrichtung) die „Notfallbetreuung für Kinder“ an. Dieses Angebot versteht sich als Service für Beschäftigte und Unternehmen. Es gewährleistet, dass in Ausnahmesituationen, etwa Ausfall der regulären Kinderbetreuung, eine qualifizierte Betreuungsperson gestellt wird.

Rund 50 Einsätze erfolgten im vergangenen Jahr, „immer mit positiver Resonanz von Eltern und Kindern“, teilt der Kreis Stormarn mit. Das Mehrgenerationenhaus Oase e. V. nahm dieses erste Jubiläum zum Anlass, mit den Mitarbeiter/innen der Notfallbetreuung einen eintägigen Workshop zu veranstalten.

Birte Kruse-Gobrecht, Geschäftsführerin der Beruf und Familie Stormarn GmbH, freute sich über das Engagement und das vielfältige Workshop-Programm des Kooperationspartners Oase und erklärte „Die Mitarbeiter/innen des Mehrgenerationenhauses Oase haben maßgeblich Anteil daran, dass die Notfallbetreuung für Kinder so gut angenommen wurde. In diesem Sinne wünsche ich allen einen inspirierenden Tag und uns eine weiterhin so gute Zusammenarbeit.“

Die Stadtverordneten sollen am Montag entscheiden, ob Ahrensburg sich diesem Konzept anschließt. Das würde bedeuten, dass mit der gemeinnützigen GmbH ein Nutzungsvertrag ab 1. Januar 2014 für die „im Bedarfsfall bereitzustellenden Kinderbetreuungsange- bote für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ geschlossen wird. Kostenpunkt: 3.500 Euro im Haushaltsjahr 2014 plus eines einmaligen Förderbetrages in Höhe von 500 Euro.

Fakten zur Stiftung
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