Hauptausschuss: Beratung über Stiftung Beruf und Familie

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Ahrensburg (ve). In den Gremien der Stadt Ahrensburg wird seit einiger Zeit darüber beraten, ob die Stadt und ihre Verwaltungsorgane der Stiftung „Beruf und Familie Stormarn“ beitreten sollen. Von der jüngsten Versammlung der Stadtverordneten wurde diese Debatte in den Hauptausschuss verwiesen. Der tagt das nächste Mal am Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr im Sitzungszimmer 601 des Ahrensburger Rathauses. Zu Gast wird sein die Geschäftsführerin der Stiftung.
Hauptaugenmerk der Stiftung ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern. Für die Arbeitgeberin „Stadt Ahrensburg“ werde gerade diese Vereinbarkeit ein wichtiges Merkmal sein, um sich am Arbeitsmarkt als attraktiv darzustellen, heißt es in der Vorlage zur Sitzung des Hauptausschusses. Dem Hauptausschuss wird in der Beschlussvorlage empfohlen, einen Nutzungsvertrag mit der Stiftung abzuschließen. Um das Angebot der Stiftung für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen zu können, würden der Stadt Kosten in Höhe von 3.500 Euro im Jahr 2014 entstehen. Außerdem schlägt die Stadtverwaltung vor, einen einmaligen Förderbeitrag in Höhe von 500 Euro zu zahlen.

Informationen zur Stiftung Beruf und Familie Der Arbeitgeber Stadt weist eindringlich darauf hin, dass sich bereits jetzt der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel an der relativ geringen Anzahl der Bewerbungen auf Stellenausschreibungen bemerkbar mache. Gleichzeitig werde gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend von Eltern nachgefragt und Arbeitgeber hiernach bewertet. Nicht nur könne mit Hilfe der Stiftung ein attraktives Angebot für Kinderbetreuung geschaffen werden. Mehr noch könnten Kosten für Fehlzeiten, Krankenstand, Personalbeschaffung und Wiedereingliederung gesenkt werden.
Für die Sitzung des Hauptausschusses ist ein Vortrag der Geschäftsführerin angekündigt.

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