B 404: Wichtiges Teilstück bei Trittau nach nur drei Monaten fertig

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Stormarn (bz). Weiterer Meilenstein beim Ausbau der Bundesstraße 404 im Kreis Stormarn: Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesverkehrsministers, Enak Ferlemann, hat Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute   den zweiten von vier Bauabschnitten zwischen der   A 1 und der A 24 für den Verkehr freigegeben. Damit ist die knapp 20 Kilometer lange Bundesstraße zwischen beiden Autobahnen auf 6,5 Kilometern dreispurig ausgebaut. Die fehlenden beiden Abschnitte sollen 2015 und 2017 begonnen werden.

Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele bezeichnete das rund acht Millionen Euro teure Bauprojekt als „weitere Investition in die Mobilität und die Sicherheit auf dem schleswig-holsteinischen Straßennetz“. Zugleich hob Nägele die rasche Bauausführung hervor: „Das 3,5-Kilometer-Stück zwischen Trittau/Großensee und Trittau/Grande wurde unter Vollsperrung in dreieinhalb Monaten fertiggestellt – das ist eine stolze Leistung der beteiligten Planer und Firmen“, so der Staatssekretär. Besonders dankte er den Menschen in Trittau und Lütjensee sowie weiteren angrenzenden Orten, die vom Umleitungsverkehr besonders stark betroffen waren.

Wie Nägele weiter sagte, sei die B 404 eine wichtige Nord-Süd-Trasse mit überregionaler Bedeutung – beispielsweise für die Verbindung von Kiel und Berlin. In insgesamt vier Abschnitten erhält die B 404 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf rund 15 der 19 Kilometer langen Teilstrecke zwischen  A 1und  A 24 einen dreistreifigen Querschnitt zur Anlage von Überholfahrstreifen. Der erste Bauabschnitt von der A 24 bis zur Landesstraße 94 war bereits im Dezember 2009 freigegeben worden.

Nägele: „Mit dem Bau von wechselseitigen Überholfahrstreifen wird ein sicheres Überholen auf der bisher unfallträchtigen Strecke ermöglicht und dadurch die Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße erhöht. Und der Standort Trittau wird weiter aufgewertet.“ Der durchschnittliche tägliche Verkehr liegt derzeit bei etwa 14.000 Fahrzeugen pro Tag – darunter ein Schwerverkehrsanteil von 12 Prozent. Bis zum Jahr 2025 soll der Verkehr auf täglich 20.000 Kfz ansteigen.

Das ist eine Pressemitteilung des Landes

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