Haus der Natur: Tundra – Leben in der Kältesteppe

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Ahrensburg (bz). „Tundra – Leben in der Kältesteppe“ heißt ein Film von Günther Helm, der am Donnerstag, 14. November 2013, 19.30 Uhr, im Haus der Natur des Vereins Jordsand Bornkampsweg 35, in Ahrensburg gezeigt wird. Nur etwa hundert Tage dauert der Sommer in den Kältesteppen der Erde. In dieser Zeit erblüht und reift die Natur wie im Zeitraffer. In den baumlosen Landschaften über den gefrorenen Böden haben sich Tiere und Pflanzen zu wahren Lebenskünstlern entwickelt. Schneehuhn, Polarfuchs und Ren haben sich an alljährlich zweihundertfünfzig Tage mit klirrender Kälte angepasst. Die allermeisten Vögel aber besiedeln die Tundra nur in der kurzen Sommerperiode und verlassen die Kältesteppe nachdem die Jungen flügge werden.

Polarfuchs in der Tundra.

Polarfuchs in der Tundra.

Günther Helm besuchte die Tundren auf drei Kontinenten: Auf Spitzbergen, in Nordostsibirien und in Alaska. Der ehemalige Leiter der Hamburger Vogelschutzwarte zeigt eindrucksvolle Bilder von Landschaften und das Leben in diesen polaren Permafrostregionen.

 

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