Raiffeisenbank verkauft Raiffeisen Mölln

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Trittau (ve). Die Agravis Raiffeisen AG wird zum 1. Januar 2014 alleiniger Gesellschafter der Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG werden. Zu diesem Stichtag erwirbt das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Hannover und Münster den zweiten 50-Prozent-Anteil von der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG, wie die Genossenschaftsbank mitteilt. Die Raiffeisen Mölln wird zum Jahreswechsel dann zu einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Agravis Agrarholding GmbH.

„Für die Agravis ist die Raiffeisen Mölln eine wichtige strategische Plattform zum weiteren Wachstum in Schleswig-Holstein und Mecklenburg“, so Joachim Menke, Geschäftsführer der Agravis Agrarholding GmbH. „Mit der Raiffeisen Mölln und der Fugema GmbH in Malchin agieren demnächst zwei leistungsfähige Agrarhandelsgesellschaften für die Agravis in Norddeutschland.“

„Mit dem Anteilsverkauf ist kein Ausstieg aus dem Warengeschäft verbunden“, unterstreicht Kai Schubert, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG. Die paritätische Beteiligung seit der Ausgliederung des Warengeschäfts in 2010 habe betrieblich und persönlich gut funktioniert, so Schubert weiter. „Doch die anstehenden Aufgaben zur weiteren Entwicklung der Gesellschaft – regional und überregional – lassen sich besser aus einer Hand steuern. Da liegt es nahe, dass wir die operative Verantwortung der Agravis überlassen und uns ein weiteres Aktienpaket an der Agravis Raiffeisen AG sichern“, betont der Bankvorstand.

Bereits 2010 hatte die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG ihr komplettes Warengeschäft in die Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG ausgegliedert und 50 Prozent der Anteile an die Agravis verkauft. Die Raiffeisen Mölln hat Hauptstandorte in Breitenfelde-Mölln, Wittenburg und Grevesmühlen sowie zehn dezentralen Landlagern. Sie wickelt neben dem Energiegeschäft und eigenen Tankstellen das komplette Agrargeschäft ab – von der Getreideannahme über den Verkauf von Düngemitteln, Saatgut, Pflanzenschutz und landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln bis zu einer eigenen Mischfutterproduktion.

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