Haiyan: Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz helfen

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Ahrensburg (ve). Ein gemeinsamer Hilfsflug von THW und Deutschem Rotem Kreuz ist gestern vom Flughafen Schönefeld in das von Taifun „Haiyan“ betroffene Gebiet auf den Philippinen gestartet. Mit dabei ist ein THW-Helfer aus Ratzeburg und einer aus Kiel, Mitglieder aus Stormarn sind an diesem Einsatz nicht beteiligt. Der Transport soll helfen, die Not auf den Philippinen fürs erste zu lindern.

Gemeinsamer Hilfsflug des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes mit Hilfsgütern für die Opfer des Taifuns 'Haiyan' in die Region Cebu auf den Philippinen, beladen wurde die Maschine auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Im Bild ist der stellvertretende Leiter internationale Zusammenarbeit DRK, Christian Hoerl. Foto:DeutschesRotesKreuz

Gemeinsamer Hilfsflug des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes mit Hilfsgütern für die Opfer des Taifuns ‚Haiyan‘ in die Region Cebu auf den Philippinen, beladen wurde die Maschine auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Im Bild ist der stellvertretende Leiter internationale Zusammenarbeit DRK, Christian Hoerl. Foto:DeutschesRotesKreuz

An Bord sind rund 70 Tonnen Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung, darunter Zelte, Kochsets, Hygieneartikel und Plastikplanen des DRK sowie eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung, ein Labor zur Wasseranalyse und Werkzeug. Der Hilfsflug ist aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert. Die zugeladenen Hilfsgüter des DRK im Wert von 283.000 Euro konnten mit Spendengeldern der deutschen Bevölkerung beschafft werden. Die Boeing 747 fliegt direkt in die am schwersten betroffene Region nach Cebu.

In einem weiteren Schritt wird das DRK die medizinische Notversorgung der Opfer von „Haiyan“ sowohl mit Material als auch mit medizinischem Personal unterstützen. Die Gesamtsumme dieser vom DRK auf den Weg gebrachten Hilfsleistungen beläuft sich auf rund drei Millionen Euro, davon eine halbe Million Euro aus dem Auswärtigen Amt.

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