Youngster Victor Janelt führt SSC Hagen zum lang ersehnten Sieg

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Ahrensburg (bz). Beim SSC Hagen darf dieser Tage endlich wieder einmal gefeiert werden: Nach elf sieglosen Begegnungen gelang den Schleswig-Holstein-Ligisten gegen den FC Dornbreite Lübeck der langersehnte Sieg: Mit einem 3:1 (2:1) gegen den Tabellensiebten  schafften die Ahrensburger Fußballer trotz des großen Verletzungspechs der vergangenen Tage diesen Erfolg. Herausragender Spieler der Partie: Der 19-jähriger Victor Janelt traf gleich zweimal. Ersatzmann Paul Kappner aus der zweiten Mannschaft machte das dritte Tor für den SSC Hagen. „Ein ganz wichtiger Erfolg für uns“, freut sich Trainer Michael Schmal, der mit seiner Mannschaft den ersten Sieg überhaupt feiern konnte. „Wichtig vor allem auch für unsere Moral, um wieder den Anschluss in der Tabelle zu finden.“

Robert Scheel (links) und Ulf Starke vom SSC Hagen kämpften um jeden Ball. Fotos: Bettina Stein

Robert Scheel (links) und Ulf Starke vom SSC Hagen kämpften um jeden Ball. Fotos: Bettina Stein

 Muskelfaserriss bei Daniel Scharf

Des einen Glück, des anderen Pech: Daniel Scharf musste bereits drei Minuten nach Spielbeginn mit einem Muskelfaserriss ausgewechselt werden. „Er fällt aller Voraussicht nach für sechs Wochen aus“, vermutet Trainer Schmal. Für ihn kam Victor Janelt ins Spiel und markierte seine beiden ersten Treffer in der Schleswig-Holstein-Liga für sich. In der  fünften und in der elften Minute traf der „kleine“ Bruder von SSC-Hagen-Mittefeldspieler Vincent Janelt.

Verletzungspech

Apropos Verletzungspech: Vergangene Woche gab es über Scharfs frühes Aus hinaus gleich zwei weitere schwere Verletzungen in den Reihen des SSC Hagen zu vermelden. Mannschaftsführer Christopher Lindenau sowie Nico Leptien zogen sich beide einen Kreuzbandriss zu. Für sie dürfte die Saison gelaufen sein. Sie verfolgten gemeinsam die Begegnung vom Spielfeldrand aus und mussten mit ansehen, wie kurz vor dem Seitenwechsel die Lübecker für sich das 2:1 markierten.

Christopher Lindenau und Nico Leptien zogen sich vergangene Woche beide einen Kreuzbandriss zu und fallen erst einmal aus.

Pechvögel unter sich: Christopher Lindenau und Nico Leptien zogen sich vergangene Woche beide einen Kreuzbandriss zu und fallen voraussichtlich bis Saisonende aus.

Das dritte Tor des SSC Hagen fiel schließlich in der 58. Minute: Etwas kurios, als Torschütze stand die Nummer 17, Paul Kappner, fest. Nach einem kräftigen Freistoß aus 25 Metern schoss er den Ball gegen die Latte, woraufhin der Ball auf und ab sprang. Der Lübecker Torwart Philipp Manzow stand etwas verdutzt mal vor, mal hinter dem Ball – und am Ende hinterm Ball, der sich gerade eben hinter die Linie rettete.

In der Tabelle bleibt der SSC Hagen trotz seines Erfolges Tabellensechzehnter.

 

 

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