Ammersbeker Haushalt ist ausgeglichen

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Ammersbek (ve). Der Haushalt 2014 der Gemeinde Ammersbek ist ausgeglichen. Und das sei nach den Jahren, in denen eine Zuweisungen von Fehlbeträgen erfolgen musste, keine Selbstverständlichkeit, befindet Bürgermeister Horst Ansén im Vorfeld der Sitzung der Gemeindevertretung. Dort soll am kommenden Dienstag, 10. Dezember 2013, über den Haushalt beraten werden.

In der Vorlage der Verwaltung ergeben die Zahlen noch einen Überschuss von 143.900 Euro für das Jahr 2014. Das ist nach den Beratungen in den Gremien auf 26.300 Euro zurück gegangen. Unverändert stehen derzeit noch im Haushalt die Zuschüsse zu den Vereinen und Verbänden. Diese wurde vor wenigen Jahren mit Blick auf den Haushalt gekürzt, empfindlich abgewertet in ihrer Arbeit fühlen sich damals die Vereine und Verbände. Ob die Zuschüsse nun im Anschluss an den Haushaltsüberschuss wieder erhöht werden, könnte am Dienstag thematisiert werden.

Bürgermeister Horst Ansén und Bauleiter Klaus Helbing: "In vier Wochen sollte alles fertig sein."

Bürgermeister Horst Ansén und Bauleiter Klaus Helbing an der Turnhalle der Grundschule Hoisbüttel. Über zwei Millionen Euro wurden in den Brandschutz und die Sanierung nach dem Brand 2010 investiert.

Investitionen in Höhe von über vier Millionen Euro erfolgt

Dieser ausgeglichene Haushalt konnte vorgelegt werden, obwohl die Gemeinde in jüngster Zeit hohe Investitionen getätigt hat. Dazu gehörten die Sporthalle Hoisbüttel  mit circa 2.150.000 Euro, die Krippe Kita Lottbek mit circa 230.600 Euro, die Erweiterung der Kita Bünningstedt mit circa 1.325.000 Euro, die Offene Ganztagsschule an der Grundschule Bünningstedt mit circa 148.000 Euro und die Offene Ganztagsschule an der Grundschule Hoisbüttel mit circa 210.000 Euro.

Und auch weiterhin stehen Investitionen an, neben den ausstehenden Reparaturarbeiten an den Straßen sind das der Bau des Kunstrasenplatzes und die energetische Sanierung an den Gebäuden der Grundschule Bünningstedt sowie an den Feuerwehrgerätehäusern. „Das könnte alles ohne neue Kredite gelingen“, hofft Ansén.

Ab 2014 geplante Investitionen

Die größten Investitionen seien der Umbau des Dachgeschosses der Kita Lottbek, der Umbau der WC-Anlagen im Bereich der Kita Sonne und Mond, die Zuweisung an den Hoisbütteler SV für den Kunstrasenplatz und die fortzusetzenden Sanierungen der Abwasseranlagen gemäß der beschlossenen Zehn-Jahres-Prognose. Für Folgejahre wurden als größte neue Maßnahmen die Sanierungen der Grundschule Bünningstedt in Höhe von 1,4 Millionen Euro und der beiden Feuerwehrgerätehäuser jeweils in Höhe von 550.000 Euro aufgenommen.

Unsicherheit besteht auch beim Ammersbeker Haushalt bezüglich des neuen Finanzausgleiches, der ab 2015 gelten soll. Bei der neuen Gesetztesfassung sieht die Landesregierung unter Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) eine neue Umverteilung des Finanzausgleiches vor. Da Stormarn und Ammersbek wirtschaftlich gut aufgestellt sind, ist damit zu rechnen, dass sie in Folge des Gesetzes mehr in den Finanzausgleich zahlen müssen.

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