Neue Bauprojekte in Ammersbek beschlossen

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Ammersbek (ve). Die Gemeinde Ammersbek wird sich vermutlich in den nächsten Jahren verändern: Auf drei Gebieten zeichnet sich ab, dass Bebauung erfolgen wird. Das sind zum einen der Ortskern direkt am Rathaus, das Gebiet am Reesenbüttler Redder und auf dem Gelände an den Timmerhorner Teichen.

Auf der Sitzung der Gemeindevertretung wurde gestern einstimmig beschlossen, dass der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan an der Hamburger Straße erfolgen soll. Damit ist der erste Schritt getan, dort eine Bebauung zu ermöglichen. Der Eigentümer des Geländes, die Familie Timmermann, plant, im vorderen Teil des Geländes zwischen Rathaus und Bauhof Mehrfamilienhäuser zu errichten.

Auf dem Gelände am Reesenbüttler Redder 40 bis 46 geht es um eine Bebauung in zweiter Reihe. Auch dort plant der Eigentümer den Bau von Eigentumshäusern. Ein städtebaulicher Vertrag mit Ammersbek wurde geschlossen. Die Gemeinde befürwortet das Projekt, weil es eine weitere Innenverdichtung erlaubt, also Baugrund auf vorhandenem Gelände erschließt. Die Investitionskosten liegen auf der Seite des Eigentümers.

Für den Bebauungsplan 23, das Gebiet um die Timmerhorner Teiche, wurde die Veränderungssperre verlängert, der Beschluss erfolgte einstimmig. Somit kann im kommenden Jahr der Bebauungsplan neu verfasst werden. Investor auf diesem Gebiet ist die ASP Projekt Fischteiche GmbH, die in der vergangenen Woche auf einem Informationsabend der Öffentlichkeit ihre Baupläne vorgestellt hat. Diese werden aber von politischer Seite nicht befürwortet, da sich die Politik nicht mit einer Bebauung im südlichen Teil des Geländes einverstanden erklärt. Im Rahmen des Bebauungsplanes wird die Gemeinde nun festlegen, wo die Bebauung erfolgen kann.

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