Epiphanias-Singen: Nun ist Weihnachten vorbei

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Ahrensburg (ve). Mit dem Festtag der Heiligen Drei Könige endet die Weihnachtszeit. So auch heute in der Schlosskirche, in der traditionell der Gemischte Chor Ahrensburg mit dem Epiphanias-Singen zum 6. Januar die Weihnachtszeit musikalisch ausklingen lässt. in der voll besetzten Schlosskirche gefiel ein besinnliches Programm.

Der Gemischte Chor Ahrensburg bei seinem Konzert in der Schlosskirche.

Der Gemischte Chor Ahrensburg bei seinem Konzert in der Schlosskirche.

Und das Beste: Das Epiphanias-Singen ist vor allem ein Singen für die ganze Kirche. Chorleiterin Anja Herbst dreht sich gerne einmal um, schaut der Gemeinde tief in die Augen – und fordert sie dann zum Singen auf. Zunächst singt sie die Lieder deutlich vor. Dann heißt es für alle „Nachsingen“. Und auch wenn es nicht allen im Saal bekannte Lieder sind wie das slowakische Lied „Auf dem Feld bei Bethlehem“ oder der schwierige Kanon „“Wie soll ich dich empfangen?“ von Manfred Schlenker – so fand sich doch im Singen dieser Lieder ein großer, wohlklingender Chor zusammen. Besser kann die Weihnachtszeit kaum enden.

Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern

Weihnachtslieder aus aller Herren Länder hatte Chorleiterin Anja Herbst mit dem Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chores einstudiert. Mal aus England, mal aus Polen, mal aus den USA stammten die Lieder. Dazwischen die bekannten Werke, die die Weihnachtsgeschichte in die Welt getragen haben wie „In dulci jubilo“ oder „Ich steh an Deiner Krippen hier“. Diese Mischung macht aus dem Konzert des Gemischen Chores einen besonderen Abend. Das wissen die Ahrensburger – und sie kommen gerne, bis auf wenige Plätze war die Schlosskirche voll. Unter den Gästen war auch Bürgermeister Michael Sarach.

Chorleitern Anja Herbst drehte sich zur Gemeinde und so entstand unter ihrer Leitung aus Chor und Publikum ein großer, gemeinsamer Chor.

Chorleitern Anja Herbst drehte sich zur Gemeinde und so entstand unter ihrer Leitung aus Chor und Publikum ein großer, gemeinsamer Chor.

Schön wird der Abend zudem durch Ergänzungen des Streicherensembles, dass auch die Begleitung einiger Weihnachtslieder übernommen hatte. Mit Sonaten von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Wolfgang Amadeus Mozart trugen Sophia Farr, Stephanie Hanssen, Anja Herbst (alle Violine) und Harald Simon (Cello) den warmen Klang und die Harmonie ihres Zusammenspiels in das Kirchenschiff.

Anja Herbst übernahm auch die kurze Moderation zu den Liedern. Die Begrüßung, die Worte zu Epiphanias und den abschließenden Segen lagen in den Händen von Pastorin Angelika Weißmann in Vertretung ihre erkrankten Mannes Holger Weißmann. Sie bat die Gemeinde zum Abschluss zum „Vater unser“ und dann folgte der immer wieder aufs Neue ergreifende Choral „Jesu bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Mit viel Applaus und dem Einfordern einer Zugabe bedankten sich die Gäste im Saal.

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