NABU Ammersbek: Wie ausrangierte Handys Eisvogel, Otter und Biber helfen

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Ammersbek (bz). Zum Jahresanfang verschickt die Handy-Sammelstelle des NABU-Ammersbek wieder einen große Karton voller ausrangierter Mobiltelefone. Seit anderthalb Jahren sammelt „Hörconcept“ in der Ladenzeile der Georg-Sasse-Straße in Ammersbek Handys und sendet sie Namen des NABU an eine Recyclingfirma. Für jedes recycelte Handy fließen drei Euro in ein Naturschutzprojekt an der Havel.

Ein Karton voll gesammelter Handys.

Ein Karton voll gesammelter Handys. Diese landen nicht im Müll, sondern werden zu Gunsten des NABU Ammersbek dem Recycling zugeführt.

Der Flusslauf soll Stück für Stück renaturiert werden und damit wieder eine Heimat für Biber, Otter und Eisvogel bilden. Auch sind natürlich mäandrierende Flussläufe mit weiten Auen besser geeignet, viel Wasser aufzunehmen und bilden so einen effektiven Hochwasserschutz.

Hörgeräteakustiker Dydula hilft

Der Hörgeräteakustiker Andrzej Dydula freut sich, dass die Handys mit ihren wertvollen Rohstoffen nicht im Hausmüll landen, sondern dem Naturschutz helfen. Sogar aus Norderstedt kamen Menschen in Ammersbek vorbei, um ihre alten Mobiltelefone abzugeben. Mit über 70 Handys samt ihrer Netzgeräte konnte Dydula den zweiten Karton seit Einrichtung der Sammelstelle verschicken.

Auch alte CDs und CD-Roms kann man bei „Hörconcept“ abgeben, damit sie direkt recycelt und nicht mit dem Hausmüll verbrannt werden. Der Sammelkarton ist allerdings so groß, dass es noch eine Weile dauert, bis er voll ist.

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