A1: 46-Jähriger verliert Unterschenkel bei schwerem Verkehrsunfall

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Stormarn (bz). Auf der A 1 im Autobahnkreuz Lübeck ereignete sich gestern ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 46-Jähriger Mann seinen Unterschenkel verlor. Nach aktuellem Ermittlungsstand war auf der Parallelfahrbahn in Richtung Hamburg der 46-jährige Fahrer aus Bulgarien wegen einer Reifenpanne gegen 17.20 Uhr liegengeblieben. In dem Wagen saßen noch zu der Zeit seine vier Bekannten, ebenfalls Bulgaren.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A1: Die Polizei musste im Bereich des Autobahnkreuzes Lübeck die Fahrbahn für 45 Minuten komplett absperren. Foto:Wolfgang Lückenkemper/pixelio.de

Schwerer Verkehrsunfall auf der A1: Die Polizei musste im Bereich des Autobahnkreuzes Lübeck die Fahrbahn für 45 Minuten komplett absperren. Foto:Wolfgang Lückenkemper/pixelio.de

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Fiat nur sehr unzureichend abgesichert gewesen sein. Der 46-Jährige war ausgestiegen. In diesem Moment wollte ein 30-jähriger Ratzeburger mit seinem Seat von der BAB 1 aus auf die A20 in Richtung Rostock abfahren. Er sah das unbeleuchtete Pannenfahrzeug offensichtlich spät und bremste stark ab. Der 28-jährige Fahrer eines VW-Golf aus dem Bereich Stormarn erkannte diese Situation wohl zu spät und prallte auf das Heck des Seat. Der Seat wurde dadurch auf das Pannenfahrzeug geschoben. Der 46-Jährige wurde von dem Seat erfasst und schwer verletzt.

Bein- und Brustbeinbruch

Ihm musste ein Unterschenkel amputiert werden, das andere Bein ist gebrochen. Der 30-Jährige zog sich einen Brustbeinbruch zu. Die beiden Männer mussten schwer verletzt mit Rettungswagen in die Klinik gebracht werden. Der 28-Jährige trug einen Schock davon und wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die anderen vier Männer aus Bulgarien blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf  30.000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe sperrten die Autobahn in dem Bereich für etwa 45 Minuten voll ab. Danach folgte eine halbseitige Sperrung für 2,5 Stunden. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern zurzeit noch an.

 

 

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