Interkultureller Gesprächskreis zu Servas: Den Alltag im Gastland kennenlernen

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Ahrrensburg (ve). Eine besondere Form des Reisen und Kennenlernens verschiedener Kulturen bietet die Friedensorgansation „Servas“. Das Prinzip der Organisation beruht darauf, dass private Reisen von Land zu Land möglich werden, in dem Privatpersonen ihr Haus für diese Gäste öffnen. „Servas“ wird auf dem nächsten Treffen des Interkulturellen Gesprächskreis Stormarn Ersten Vorsitzende Conni Geisendorf in Ahrensburg vorgestellt.

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg fragten sich ein paar junge Leute in Dänemark, was einzelne Menschen dazu beitragen könnten, den Frieden zu sichern. Sie gründeten eine Organisation, die schließlich den Namen „Servas“ erhielt (Esperanto für „Du dienst“).

Persönliche Kontakte für ein besseres Verständnis

Inzwischen ist Servas eine weltweite Friedensorganisation, die durch persönliche Kontakte ein besseres Verständnis unter den Völkern der Erde schafft. Die Idee ist nach wie vor einfach: zum einen fremde Länder besuchen und dabei für jeweils kurze Zeit am Alltag der
Menschen dort teilnehmen, gleichzeitig Menschen aus anderen Ländern für kurze Zeit am eigenen Leben teilhaben lassen und dabei Vorurteile überwinden und damit den Frieden fördern.

Servas-Gastgeber öffnen Servas-Reisenden ihr Heim in der Regel für zwei Tage. Eine Servas-Reise, bei der man innerhalb eines Landes viele Gastgeber kennenlernt, eröffnet vielfältige Einblicke in den Alltag dieses Landes. Und die Gastgeber können genießen, dass die ganze bunte Welt in ihr Haus kommt. Obwohl der Aufenthalt bei einem Gastgeber nur kurz ist, sind auf diese Weise viele dauerhafte weltumspannende Freundschaften entstanden.

1.200 Gastgeber in Deutschland

Servas gibt es weltweit in 120 Ländern. 14.000 Gastgeber freuen sich auf Reisende. Dabei findet man in manchen Ländern viele Gastgeber – in den USA sind es zum Beispiel 1.500 – und in anderen Ländern wie zum Beispiel in Vietnam nur einen. Servas Deutschland ist mit 1.200 Adressen eine der großen nationalen Organisationen.

Die Erste Vorsitzende von Servas, die Hamburgerin Conni Geisendorf, wird die Organisation am Mittwoch, 5. Februar 2014, im Interkulturellen Gesprächskreis Stormarn vorstellen und von den vielen verschiedenen Erfahrungen berichten, die Servas heute bietet. Die Veranstaltung ist am Mittwoch, 5. Februar 2014, in den Räumen der Volkshochschule Ahrensburg, Bahnhofstraße 24, und beginnt um 19.45 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Quelle:Interkulturellen Gesprächskreis Stormarn)

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