Ausflug zum Traditionsdampfer Schaarhörn

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Ahrensburg (bz). Wer Lust hat, den Traditionsdampfer Schaarhörn zu besichtigen, kann dies am 20. Februar 2014, tun. Treffpunkt für die Veranstaltung des Peter-Rantzau-Hauses ist um 9.45 Uhr der U-Bahnhof-West.

In den Jahren 1907 und 1908 wurde dieser imposante, schnelle Zweischraubendampfer für Kaiser Wilhelm II gebaut, damit er standesgemäß durch den Hafen fahren konnte, wozu es allerdings nie gekommen ist. Heute ist das Schiff nach jahrelanger Restaurierung durch das Projekt „Jugend in Arbeit Hamburg“ ein ganz besonderes Schmuckstück.

Eleganter Jugendstilsalon

Seit 1995 dampft sie wieder und unternimmt Gästefahrten auf der Elbe und der Ostsee. In den Wintermonaten liegt sie im Sandtorhafen in Hamburg. Die Schaarhörn wurde auf dem allerhöchsten Niveau seiner Bauzeit ausgestattet und imponiert nicht nur durch ihre Technik, sondern auch durch ihre luxuriöse Innenausstattung. So kann auch der elegante Jugendstilsalon bewundert werden. In dunklem Eichenholz mit Perlmutteinlagen ganz hanseatisch gehalten, verfügt er über ein Messing-Panoramafenster, Schnitzerei, ein bemaltes Oberlicht, Ledersessel und Sofa. Unter der Leitung von Lisa Schepers und Werner Segelken-Voigt kann das Schiff am 20. Februar 2014 im Rahmen einer Extra Tour des Peter-Rantzau-Hauses besichtigt werden. Führen wird die Gruppe Rudolf Heitsch, Mitglied der ehrenamtlichen Crew der Schaarhörn. Vorher gibt es auch noch einen Film zur Geschichte des Dampfschiffes zu sehen. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden.

Anschließend treffen sich die Teilnehmer in einem Restaurant in der Hafencity zum Mittagsimbiss, wo die Tour gemütlich ausklingen kann. Interessenten können sich im Peter-Rantzau-Haus, Manfred -Samusch-Straße in Ahrensburg, auch telefonisch unter Telefon 04102/211515 anmelden. Bitte auf warme Bekleidung achten, da das Schiff nicht geheizt ist. Treffpunkt ist: 20. Februar 2014, 9.45 U-West, Ahrensburg. Die Kosten betragen 8,50 Euro pro Person für Führung, Organisation und Regiekosten. Die Teilnehmer müssen die Kosten für den Restaurantbesuch und die HVV-Karte selbst tragen.

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