Das Bremer Klarinettenquartett spielt Prä-Ludien und Un-Fugen

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Ammersbek (ve). Der Ammersbeker Kulturkreis lädt für Freitag, 21. Februar 2014, um 20 Uhr wieder einmal in das Ammersbeker Dorfgemeinschaftshaus „Pferdestall“, Am Gutshof 1, ein. Es spielt das Bremer Klarinettenquartett „Pä-Ludien und Un-Fugen“.

Das Bremer Klarinettenquartett spielt am 21. Februar 2014 in Ammersbek.  Foto:pm

Das Bremer Klarinettenquartett spielt am 21. Februar 2014 in Ammersbek. Foto:pm

Ein Bach’sches Präludium, Galgenlieder von Christian Morgenstern, eine Fuge von Astor Piazolla, Mozart und Jazz–Unfug? Die künstliche Trennung von E- und U-Musik hat noch kein Komponist ernsthaft durchgehalten. Deswegen ist es dem Bremer Klarinettenquartett ein großes Anliegen, Grenzüberschreitendes zu spielen, Musik, die sowohl ernst als auch unterhaltend ist – oder nur unterhält.

Experimente mit dem Klarinettenquartett

Das Bremer Klarinettenquartett gibt es seit 1988. Sie arbeiten mit Komponisten zusammen, die mit gezieltem Blick für diese Besetzung das Repertoire um wichtige Werke bereichern. Der Ausdrucksreichtum eines Klarinettenquartetts besitzt für die zeitgenössische Komposition einen unbestreitbaren Reiz. “Doch die Möglichkeiten reichen weiter, und da das Klarinettenquartett einer Zeit der allgemeinen Experimentierfreude entstammt, scheuen auch wir die Experimente nicht”, so die vier Musiker Allan Ware, Barbara Rößler, Christian Dawid und Martin Kratzsch.

Das heißt zum Beispiel Bach spielen. Albinoni. Oder Scarlatti. Von den Comedian Harmonists über Tango und Jazz bis zu den Beatles spielen sie alles, was Qualität hat und sich für Klarinettenquartett arrangieren lässt. Und das aus einem guten Grund, der der eigentliche Antrieb ihrer künstlerischen Tätigkeit ist: Es macht Spaß.

Der Eintritt zu dem Konzert kostet zwölf Euro, für Mitglieder neun Euro.

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