Sie wollen ihr Glück an bedürftige Kinder weitergeben

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Bargteheide (bz). Klaus Rühmeier und seine Frau Heidi sind dankbar für all das, was ihnen das Leben geschenkt hat. Um etwas von ihrem Glück weiterzugeben, sammelten sie anlässlich ihrer goldenen Hochzeit Spenden für bedürftige Bargteheider Kinder. 1.410 Euro konnten sie nun an Ingo Loeding, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn (DKSB) übergeben. Damit soll der Familienhilfe-Notfonds und das Schultraining in Bargteheide unterstützt werden.

Ingo Loeding, Geschäftsführer DKSB Stormarn, freut sich der über die Spende von Heidi und Klaus Rühreier.  Foto: Witsch/DKSB Stormarn

Ingo Loeding, Geschäftsführer DKSB Stormarn, freut sich der über die Spende von Heidi und Klaus Rühreier.
Foto: Witsch/DKSB Stormarn

„Wir finden es ganz wichtig, Kinder zu unterstützen“, erklärt Heidi Rühmeier, selbst Mutter zweier Kinder, die mittlerweile erwachsen sind. „Und wir sind sehr glücklich, dass unsere Familie und unsere Freunde so großzügig unseren Wunsch unterstützt haben.“ Das kann Ingo Loeding nur bestätigen. Er zeigt dem Eheleuten auf, wo besondere Hilfe notwendig ist: „In Bargteheide führen wir zusammen mit der Albert-Schweitzer-Schule ein Schultraining durch, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf auf den Besuch der Grundschule vorbereitet. Das ist eine sehr intensive und sehr erfolgreiche Maßnahme, die auch auf Spendengelder angewiesen ist. Den teilnehmenden Kindern gelingt so ein guter Einstieg in die Bildung, der ihnen sonst nicht möglich wäre.“ Er freut sich sehr darüber, dass mit der Spende der Familie diese wichtige Maßnahme weiter gesichert werden kann.

 Mit kleinen Hilfen sehr konkret unterstützen

Ingo Loeding weiter: „Die andere Hälfte ihrer Spende wird Bargteheider Kindern helfen, deren Familien in einer finanziellen Notsituation sind. Mit unserem Familienhilfe-Notfonds konnten wir in den letzten Jahren mit kleinen Hilfen sehr konkret unterstützen. Das können offene Schulkosten sein, die Kosten für eine Saisonkarte für das Bargteheider Freibad, Lebensmittelkosten oder auch mal ein Haarschnitt.“ Für den DKSB ist der Notfonds eine notwendige Einrichtung um die gesundheitlichen und sozialen Folgen von Kinderarmut zumindest teilweise aufzufangen.

Quelle: DKSB

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