Basketball: Dem Favoriten ordentlich Paroli geboten

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Ahrensburg (bz). Die Twisters, die ATSV-Baketballdamen,  sind gegen den Tabellenzweiten in der Regionalliga dicht an der Überraschung gewesen: Ein Auswärtsspiel in heimischer Halle – dieses Kuriosum passiert auch nicht alle Tage. Genau dies erlebten aber die Twisters jetzt, die ihr Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten SC Alstertal-Langenhorn in der heimischen Sporthalle Reesenbüttel bestritten.

Auf Augenhöhe mit den Langenhorner: Die Twistet vom ATSV. Foto:ATSV

Auf Augenhöhe mit den Langenhornern: Die Twisters vom ATSV. Foto:ATSV

Da für den Verlegungswunsch der Hamburgerinnen, für die ursprünglich am 8. März angesetzte Partie keinen anderer Ausweichtermin gefunden wurde, einigte man sich kurzerhand darauf die Begegnung in der Trainingszeit der ATSV-Damen auszutragen. So mussten sich die Zuschauer erst daran gewöhnen, dass die Korbpunkte der Twisters diesmal unter der Rubrik  „Gäste“ auf der Anzeigentafel leuchteten. Doch die dort präsentierten Zahlen sorgten am Ende drei Viertel lang für zufriedene Mienen, denn das Team von Carsten Schittkowski und Sebastian Eickhoff bot dem Favoriten lange Zeit Paroli und wusste dabei auch spielerisch zu überzeugen. Erst im Schlussviertel machte die Summe der vielen kleinen Fehler den Unterschied, nutzten die SCAL-Damen die Konzentrationsschwächen der Twisters konsequent aus, um das Match mit 57:68 zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Knappe Führungen

Die Twisters starteten sehr selbstbewusst in die Partie und legten mit einem Dreier von Sammy Ochs und Freiwürfen ihrer Schwester Sabrina Ochs gleich einmal vor. Bis zum Ende des dritten Viertels (42:42) entwickelte sich dann dreißig Minuten lang ein Spiel auf Augenhöhe mit mehrfach wechselnden und stets nur knappen Führungen. Kein Team konnte sich vorentscheidend absetzen und die Twisters zeigten, dass sie durchaus das Zeug haben auf konstant hohem Niveau zu agieren. Erst im Schlussabschnitt, als sich mit nachlassenden Kräften, die Fehlerquote erhöhte, konnten die „Gäste“ ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Die SCAL-Damen konnten in den Schlussminuten insbesondere die Foulbelastung der Twisters sowie deren Stop-the-Clock-Aktionen nutzen und an der Freiwurflinie den knappen Vorsprung noch deutlich erhöhen.
Nun heißt es die gezeigte Leistung bis zum Sonnabend zu konservieren, denn dann empfangen die ATSV-Damen bereits wieder das Team von Bremen 1860. Das Hinspiel hatte man nach gutem Spiel am Ende aufgrund kurioser Szenen am Kampfrichtertisch und bei der Punktezählung in der Verlängerung noch mit 75:84 verloren. Der eingelegte Protest zu den damaligen Vorkommnissen wurde in dieser Woche übrigens von der Regionalliga zurückgewiesen, so dass die ATSV-Damen doppelt motiviert sein dürften, um gegen die Weserstädterinnen auf Sieg zu spielen.

Für die Twisters spielten: Sabrina Ochs (18), Anna Kunze 812), Samantha Ochs (8), Josina Großmann, Lara Müller (je 6), Mirja Beckmann, Jennifer Struve, Merle Schrader (je 2), Wiebke Krause 81), Laima Butt, Teresa Warncke

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