106:62-Sieg: Den Twisters gelingt Galavorstellung

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Ahrensburg (bz/pm). Drei Tage nach der couragierten Vorstellung gegen den Tabellenzweiten SC Alstertal-Langenhorn, haben die Twisters, die in der Regionalliga spielenden Basketball-Damen des ATSV,  im Kellerderby gegen Bremen 1860 nachgelegt und ihre momentan sehr gute Form mit einem 106:62-Kantersieg nachhaltig unterstrichen. Neben dem erhofften wichtigen Sieg im Abstiegskampf, gelang den Twisters mit dieser Galavorstellung auch die Revanche für die diskussionswürdige Verlängerungsniederlage im Hinspiel.

Ihnen gelingt ein Kantersieg gegen Bremen: Den ATSV-Basketball-Damen.Foto:ATSV

Ihnen gelingt ein Kantersieg gegen Bremen: Den ATSV-Basketball-Damen.Foto:ATSV

Motiviert, willensstark und mit viel Tempo eröffneten die Twisters das Match und überrollten die Gäste von der Weser gleich im ersten Viertel mit einem Offensiv-Feuerwerk (32:15). Im zweiten Viertel kam der Motor der Twisters dann kurzzeitig etwas ins Stottern. In den zweiten zehn Minuten gelangen nur magere zehn Zähler, allerdings konnten die Bremerinnen diese einzige Schwächeperiode nicht ausnutzen, so dass der Vorsprung zur Halbzeit (42:27) weiterhin sehr komfortabel blieb.

Sie kämpften und rackerten um jeden Ball

Nach der Pause kontrollierten die ATSV-Damen weiter das Geschehen, kämpften und rackerten um jeden Ball, und ließen den Bremerinnen, die zudem immer mehr in Foultrouble kamen, kaum richtig ins Spiel kommen. Im Schlussabschnitt brachen dann noch einmal alle Dämme und mit einem 35:13 wurde das dreistellige Endergebnis festgezurrt.

Nicht zu stoppen waren an diesem Abend Samantha und Sabrina Ochs, die aus allen Lagen trafen und die Gäste mit ihren zusammen 66 Punkten quasi im Alleingang abschossen. In ihrem Fahrwasser entwickelten alle Twisters viel Selbstvertrauen und einen tollen Teamspirit, so dass man den Zuschauern am Ende die beste basketballerische und mannschaftlich geschlossene Vorstellung der letzten Jahre präsentieren konnte.

 Spontane „Abklatschrunde“

Die Freude und der Stolz über die gezeigte Leistung in diesem wichtigen Match sorgte nach dem Schlusspfiff beim Team nicht nur für einen kollektiven Freudentanz, sondern auch für eine spontane „Abklatschrunde“ mit allen Zuschauern im Hallenrund. Deren Ovationen hatten sich Mannschaft und Coaches auch redlich verdient – das waren vierzig Minuten, die richtig Spaß gemacht haben. Wenig spaßig, ob der klaren Unterlegenheit seiner Mannschaft, fand anscheinend der Trainer der Gäste die Partie. Er präsentierte sich nach Spielschluss als schlechter Verlierer und verweigerte Coach Schittkowski nicht nur den obligatorischen Handschlag, sondern zeigte ihm auch noch den gestreckten Mittelfinger – auch nicht die feine hanseatische Art.

Durch die vorgezogene Begegnung gegen Alstertal-Langenhorn, haben die Twisters am nächsten Wochenende spielfrei und starten am 15.03. mit dem Gastspiel bei der BG Rotenburg/Scheeßel ins Saisonfinale. Mit einem weiteren Erfolg bei den Niedersächsinnen hätte man den Klassenerhalt sicher in der Tasche, zumal im abschliessenden Match gegen die BG Hamburg West die Trauben richtig hoch hängen dürften.

Für die Twisters spielten: Samantha Ochs (36), Sabrina Ochs (30), Merle Bitter (12), Lara Müller (7), Teresa Warncke (5), Nadine Partey, Mirja Beckmann (je 4), Josina Großmann, Anna Kunze (je 3), Merle Schrader (2), Wiebke Krause

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