Vorverkauf läuft: Brechts „Kreidekreis“ im Alfred-Rust-Saal

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Ahrensburg (bz/pm). Auf Einladung vom Verein Theater und Musik gastiert Das Euro-Studio Landgraf mit Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ am Sonntag, 23. März 2014, um 20 Uhr im Alfred-Rust-Saal in Ahrensburg. Der Kartenvorverkauf für die Theateraufführung hat gerade begonnen.

Der Kaukasischer Kreidekreis kommt am 23. März 2014 mit Peter Bause und Klaus Martin zur Aufführung. Foto:© Dietrich Dettmann

Der Kaukasischer Kreidekreis kommt am 23. März 2014 mit Peter Bause und Klaus Martin zur Aufführung. Foto:© Dietrich Dettmann

Die deutsche Erstaufführung von Berthold Brechts „Der Kaukasische Kreidekreis“ 1954 leitete den bis heute nicht abreißenden Siegeszug dieses neben „Das Leben des Galilei“ und „Die Dreigroschenoper“ wohl meistgespielten Brecht-Stücks ein. Der anhaltende Erfolg verdankt sich der Qualität des Werks.

„Kreidekreis-Probe“

Erzählt wird die Geschichte der Magd Grusche (Shantia Ullmann), die in Kriegswirren das Kind der korrupten Gouverneursgattin (Hellena Büttner) in aufopfernder Weise rettet und erst nach vielen Abenteuern und einem Prozess, den der schalkhafte Richter Azdak (Peter Bause) entscheidet, als ihr „eigenes“ in die Arme schließen kann. Ausschlaggebend ist die von Azdak anberaumte sogenannte „Kreidekreis-Probe“, mit deren Hilfe der gewitzte Armeleuterichter die wahre Mutter ausmacht:

Er stellt das Kind in einen Kreidekreis und weist Grusche und die Gouverneursgattin an, den kleinen Jungen gleichzeitig mit aller Macht am Arm zu sich aus dem Kreis zu ziehen. Als Grusche zweimal loslässt, um den Kleinen nicht zu verletzen, erkennt Azdak, dass der Magd – im Gegensatz zur leiblichen Mutter – das Kindeswohl wichtiger ist als der Besitz und spricht das ihr Kind zu.

Karten von  16  bis 23 Euro sind an der Theaterkasse in Ahrensburg, Große Straße, sowie an der Abendkasse zu erwerben.

 

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