Helmut Peets beim Kreis der Bürger

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Ahrensburg (bz/pm). „Vicelin und Mittelholstein – wo sich unsere Geschichte entschied“ ist der Titel eines Bildvortrages von Helmuth Peets am Montag, 24. März 2014, um 15  Uhr im Peter-Rantzau-Haus. Er referiert in der Vortragsreihe der Volkshochschule und des Peter-Rantzau-Hauses „Kreis der Bürger – Wissenswertes aus aller Welt“. Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr mit einem geselligem Kaffeetrinken.

 Mittelholstein, das Gebiet zwischen der Trave bei Bad Oldesloe, der Eider bei Bordesholm, Neumünster, dem Nord-Ostseekanal bei Hanerau-Hademarschen, Kellinghusen und Bad Bramstedt umfasst ein historisches Siedlungsgebiet der Holsten, einem der drei Teilstämme der nordelbingischen Sachsen. Hier war ein wichtiger Ausgangspunkt für die Christianisierung des ostholsteinischen Wagriens. Alte sächsische Burganlagen und die Zeugnisse der Wendenmission Vicelins erinnern an die bewegte Vergangenheit.

1127 gründete der Mönch Vicelin das „novum monasterium = Neumünster“ und machte es zum Stützpunkt seiner Missionsarbeit in Wagrien. 1327 wurde das Kloster nach Bordesholm verlegt und nahm eine großartige Entwicklung. Die Stiftskirche auf der Klosterinsel legt noch heute Zeugnis davon ab.

Aber Mittelholstein ist nicht nur ein geschichtsträchtiges Land. Es bietet auch eine reizvolle Landschaft mit Seen, Mooren, romantischen Mühlen, alten Brücken und hübschen Bauerndörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Der Naturpark Aukrug gehört dazu wie der Altersruhesitz Theodor Storms und das Schlachtfeld bei Bornhöved, wo sich Schleswig-Holsteins Geschichte entschied. Gründe genug also, für eine Entdeckungsreise der besonderen Art.

Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Vortrag eingeladen. Die Kosten betragen  drei Euro und beinhalten eine Tasse Kaffee vor Beginn des Vortrags. Der Fahrdienst des Peter-Rantzau-Hauses kann in Anspruch genommen werden, Telefon 04102/ 211515.

 

 

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