Mal was Neues: Sieben Wochen mit statt sieben Wochen ohne

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Ahrensburg (ve). Unter das Motto „Sieben Wochen mit …“ stellen Mitglieder von Kirchengemeinden aus Ahrensburg und Umgebung eine ganz besondere Herausforderung: Sie wollen das Markus-Evangelium auswendig lernen. In den sieben Wochen der Fastenzeit. Und zwar überprüfbar, denn zum Ende der Fastenzeit am 6. und 7. April wollen sie das auswendig Gelernte aufführen.

 

Foto:lupo/www.pixelio.de

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„Sieben Wochen ohne“ ist der Weg, den heute viele für die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern beschreiten. Sie verzichten auf Fernsehen oder auf Schokolade, auf Computer oder Alkohol. Mit der Aktion „Sieben Wochen mit“ wird in deutlicher Weise der christliche Hintergrund der Fastenzeit in den Fokus gerückt.

Neues und Bekanntes verinnerlichen

„Die allgemeine und ständige Verfügbarkeit von Informationen hat ihre Schattenseiten“, beschreibt Initiator Roland Melzer den Hintergrund der Aktion. „Wir werden förmlich überflutet von mehr oder weniger wichtigen Informationen. Das kann man sich doch nicht alles merken! Und wir tun es auch nicht! Das Auswendiglernen ist aber eine unverzichtbare Übung für unser Gehirn, die nicht nur fördert, sondern auch zur Ruhe kommen lässt. Denn es geht nicht darum immer mehr Neues aufzunehmen, sondern Bekanntes zu wiederholen und zu verinnerlichen.“

Ein ganzes Evangelium auswendig zu lernen sei eine ziemliche Herausforderung, so Melzer, auch wenn das Markusevangelium das kürzeste der vier Evangelien ist. Für 15 Männer und Frauen gibt es dafür einen speziellen Anlass, denn sie werden am 6. und 7. April 2014 im Ahrensburger Marstall  und im Waldreitersaal Großhansdorf das (fast) komplette Evangelium als Theaterstück aufführen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der E-Mail-Adresse info@markusexperiment-ahrensburg.de. Die Internetseite dazu befindet sich derzeit im Aufbau.

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