SPD-MdB Thönnes: „Angleichung ist notwendig. Höhere Basisfallwerte kommen Kreis Stormarn zugute“

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 Stormarn (bz/pm). Bei gleichen Leistungen werden die Kliniken im Kreis Stormarn in diesem Jahr voraussichtlich rund 4,6 Millionen Euro mehr erlösen. Grund dafür ist die zum Jahreswechsel erfolgte Annäherung der Landesbasisfallwerte. Das sagt der SPD-MdB des Kreises Franz Thönnes in einer Pressemitteilung.

Der SPD-Bundestagsabgeorneter des Kreise Franz Thönnes:Foto:Susi Knoll und Florian Jaenicke angeben.

Der SPD-Bundestagsabgeorneter des Kreises Franz Thönnes. Foto:Susi Knoll und Florian Jaenicke

Wie die Landesregierung setzen sich auch die schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten für die komplette Angleichung der Basisfallwerte im Bundesgebiet ein, die die Grundlage für die Vergütung von Leistungen der Krankenhäuser darstellen. „Es gibt keine ökonomische oder gesundheitspolitische Begründung für die Besserstellung von Rheinland-Pfalz oder unserer hanseatischen Nachbarn“, betont Franz Thönnes. „De facto haben die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein dadurch einen unberechtigten Wettbewerbsnachteil.“

 Zuwachs von mehr als 63 Millionen Euro

Die jetzt erfolgte Annäherungsstufe, die für die Kliniken in Schleswig-Holstein wohl einen Zuwachs von mehr als 63 Millionen Euro erbringen wird, ist nach Meinung von Franz Thönnes deshalb ein wichtiger Schritt. „Wie die Schätzungen der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein zeigen, bessert sich die Situation für die Einrichtungen in unserer Region ein gutes Stück weit. Es muss aber bald zur lange geforderten bundesweiten Angleichung kommen“, macht der SPD-Politiker klar.

„Es ist deshalb gut, dass es auch durch den intensiven Einsatz von Landessozialministerin Kristin Alheit gelungen ist, dieses Ziel im Koalitionsvertrag auf Bundesebene zu verankern“, so Thönnes. Der Vereinbarung zwischen Union und SPD zufolge soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Eckpunkte für eine entsprechende Regelung erarbeiten, deren Inkrafttreten für den 1. Januar 2016 geplant ist.

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