Oldesloer Arbeits-Agenturchefin appelliert: „An morgen denken und heute ausbilden“

0

Bad Oldesloe (bz/pm). Im Rahmen einer bundesweiten Aktion steht in der Woche vom 7. bis 11. April 2014 für die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und den Jobcenter Stormarn  das Thema „Ausbildung“ im Fokus. Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, sagt: „An morgen denken und heute ausbilden. Nur wer in Ausbildung investiert, sichert sich seine Fachkräfte von morgen.“
BAA_WDA_Aktion-Logo_fuer_PDF.indd

Die ersten Zahlen zum Ausbildungsmarkt der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe liegen vor. „Aktuell sind uns mehr Ausbildungsstellen als im Vorjahr gemeldet worden und haben uns bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz mehr junge Leute eingeschaltet“, erklärt Grote-Seifert. Bei den Ausbildungsstellen sind der Arbeitsagentur bislang 1.780 gemeldet worden, 104 oder 6,2 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr. 1.955 Jugendliche haben sich bisher an die Berufsberatung gewandt. Dies sind 143 oder 12,8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

‚Woche der Ausbildung‘

„Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze ist erfreulich und zeigt die große Ausbildungsbereitschaft vieler Unternehmen in unserer Region. Wir wollen die kommende ‚Woche der Ausbildung‘ aber auch nutzen, das Thema ‚Ausbildung‘ im Fokus der Betriebe zu halten“, sagt die Agenturchefin. „Etliche Betriebe klagen über rückläufige Bewerbungen auf ihre Ausbildungsplätze. Hier gilt es, sich durch frühzeitige Auswahlentscheidungen im Wettbewerb mit anderen Ausbildungsbetrieben den Nachwuchs zu sichern. Auch bisher noch zu wenig genutzte Potentiale sollten mit einbezogen werden: Jugendliche mit einem schwächeren Schulabschluss, mit Migrationshintergrund oder junge Erwachsene ohne abgeschlossene Berufsausbildung.“

Grote-Seifert ist sicher, dass viele Bewerber mehr Kompetenzen und Fähigkeiten besitzen als ihre Schulnoten ausdrücken. „Viele benötigen einfach eine Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen“, so Grote-Seifert. Hier bietet sich zum Beispiel ein von der Agentur für Arbeit gefördertes Langzeitpraktikum – die sogenannte Einstiegsqualifizierung – an. „Unsere Erfahrungen hiermit sind sehr gut – viele junge Leute, bei denen man es allein wegen ihrer Zeugnisse nicht vermutet hätte, haben auf diesem Weg den Sprung in die Ausbildung geschafft.“

Auch in dem Angebot von Teilzeitausbildungen für junge Mütter sieht Grote-Seifert Chancen für Unternehmen: „Erfahrungen zeigen, dass das funktioniert. Unternehmen, die die in diesem Modell ausbilden, sind sehr zufrieden.“

Betriebe, die sich über die von der Agenturchefin angesprochenen Themen informieren möchten, können sich an ihren Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service wenden oder über die kostenlose Service-Rufnummer 0 800 / 4 5555 20 Kontakt aufnehmen.

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren