Zahl der Flüchtlinge in Schleswig-Holstein steigt

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Stormarn/Kiel (ve/pm). Der Zuzug von Asylbewerbern hält unvermindert an, teilt das schleswig-holsteinische Innenminister  mit. Die Kommunen in der Region sind derzeit vielfach auf der Suche nach neuen Unterkünften für Asylbewerber, während sich gleichzeitig in Ammersbek und in Ahrensburg Freundeskreise für Flüchtlinge gegründet haben, um den Asylbewerbern bei ihrem Ankommen in Deutschland Untersützung zu bieten.

Die Versammlung zur Neugründung des Freundeskreis Flüchtlinge Ahrensburg und Umgebung.

Die Versammlung zur Neugründung des Freundeskreis Flüchtlinge Ahrensburg und Umgebung.

Innenminister Andreas Breitner rechnet in diesem Jahr mit mindestens 4.700 Frauen und Männern, die im Rahmen des Asylverfahrens erstmals nach Schleswig-Holstein kommen. Das wären rund 800 Menschen mehr als im Jahr 2013, in dem 3.904 Flüchtlinge neu aufgenommen wurden. „Der Trend deutet auf einen noch deutlich stärkeren Anstieg der Asylbewerberzahlen hin“, sagte Breitner auf einer Tagung zur Unterbringungssituation von Asylsuchenden heute (4. April) in Kiel.

71 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr

Allein im Januar und Februar dieses Jahres kamen 716 Asylbewerber neu nach Schleswig-Holstein, 71 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Menschen kommen nach Aussage des Ministers vornehmlich aus Syrien, Afghanistan und Serbien. Sie hätten Anspruch auf eine individuelle rechtsstaatliche Prüfung ihres Falls und auf eine angemessene Unterbringung während des Verfahrens.

Mehr Informationen zum Freundeskreis Flüchtlinge Ahrensburg & Umgebung gibt es hier, der Freundeskreis Ammersbek ist zu erreichen unter info@freundeskreis-ammersbek.de . Beide Freundeskreise suchen noch Mitstreiter, die sie bei ihrer Arbeit für die Flüchtlinge unterstützen.

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