Emotionaler Abschied von Deniz, Irfan und Richard in Siek endet mit Niederlage

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Siek (bz). Einen ganz emotionalen Abschied gab es in der Mehrzweckhalle Siek. Und es floss sogar die eine oder andere Träne. Deniz Aydin, Richard Hoffmann und Irfan Cecic spielten zum letzten Mal in der 2. Tischtennis-Bundesliga-Nord für den SV Siek. Aydin machte sein 99. Zweitligapartie für den SVS und trat insgesamt sechs Jahre für den Club an. 

Ihnen fällt der Abschied vom SV Siek sichtlich schwer und auch der Club lässt die Drei nur ungern ziehen: Iran Cdcic, Deniz Aydin und Richard Hoffmann erhalten Abschiedsgeschenke.

Ihnen fällt der Abschied vom SV Siek sichtlich schwer und auch der Club lässt die Drei nur ungern ziehen: Irfan Cdcic, Deniz Aydin und Richard Hoffmann erhalten am letzten Spieltag Geschenke des Dankes vom Club.

Und Cecic und Hoffmann verlassen den SV Siek nach einem Jahr aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB). Siek will mit Blick auf die „neue 3. Bundesliga Nord“, von der sie in der kommenden Saison an spielen werden, auf Spieler vor Ort setzen.

Riesenapplaus

Zum Abschied gab es für die Drei nicht nur einen Riesenapplaus von den rund 120 begeisterten Zuschauern, sondern auch eine Fotocollage und einen gläsernen, gravierten Bierkrug als Andenken. Und dann konnte das Trio noch einmal sein ganz großes Können unter Beweis stellen. Allerdings endete die Partie mit einer 3:6 Heimpleite gegen den Gast aus Herne.

 

Ein Spiegelbild der diesjährigen Zweitligasaison lieferte der SV Siek in seinem letzten Heimspiel ab. Mit der Niederlage gegen Ersatz geschwächten Gäste aus Herne verpassten es insbesondere Deniz Aydin, Irfan Cekic und Richard Hoffmann, sich mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden.

 Peinlichste Vorstellung in dieser Saison

Schon nach den Doppeln hätte der Gastgeber mit 2:0 führen müssen. Während Wang/Cords nach mäßigem Start und einem 1:2 Satzrückstand ihre Partie gegen Gabrovski/Karakulak noch gewinnen konnten lieferten Irfan Cekic und Richard Hoffmann, die in der laufenden Spielserie schon starke Doppelauftritte zeigten, die wohl peinlichste Vorstellung in dieser Saison ab und unterlagen dem Engländer David McBeath und seinem Doppelpartner aus der Bezirksliga Jonas Schindler völlig überraschend mit 2:3.

Wang Yansheng hatte anschließend mit Ara Karakulak beim 3:0 wenig Mühe und auch Deniz Aydin hatte einen guten Start gegen Petko Gabrovski und führte mit 2:0 ehe der Faden riss. Im 5. Satz erspielte sich Deniz dann erneut eine 10:5 Führung die er plus einem weiteren Matchball beim 11:10 nicht nutzen konnte und, man muss es sagen, auch völlig unnötig noch als Verlierer vom Tisch ging. Die Gäste von TTC Ruhrstadt Herne hätten sich zu diesem Zeitpunkt über einen 0:4 Rückstand nicht beklagen können. Dem Pflichtsieg von Irfan Cekic über Hernes Youngster Jonas Schindler folgte der souveräne Auftritt vom sympathischen Engländer David McBeath der Richard Hoffmann keine wirklichen Siegchancen ließ.

Beim Gastgeber überhaupt nichts mehr

Nach der 15-minütigen Pause lief dann beim Gastgeber überhaupt nichts mehr. Spielertrainer Wang Yansheng unterlag dem Bulgaren Petko Gabrovski ebenso mit 1:3 wie  Deniz Aydin gegen Ara Karakulak (1:3) und die Niederlage von Irfan Cekic gegen McBeath (0:3) sorgte für den endgültigen „Knockout“ und das letzte sicher eingeplante Einzel von Richard Hoffmann gegen Schindler kam nicht mehr in die Wertung.

Damit zog sich diese Niederlage wie ein roter Faden durch die ganze Spielserie, wo man insbesondere in der Rückrunde fast in jedem Spiel einen oder zwei Punkte liegengelassen hat. Den letzten Saisonauftritt in der 2. Bundesliga Nord ist kommenden Sonntag bei BV Borussia Dortmund.

 

 

 

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