Sperrung A1: Sattelzug außer Kontrolle geraten und umgekippt

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Stormarn (bz/pm). In der Nacht zu heute ist es auf der A 1 in Fahrtrichtung Lübeck zu einem Unfall mit einem mit Obst und Gemüse voll beladenen Sattelzug gekommen. Der Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, der komplette Sattelzug kippte um. Verletzt wurde niemand.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A1: Die Polizei musste im Bereich des Autobahnkreuzes Lübeck die Fahrbahn für 45 Minuten komplett absperren. Foto:Wolfgang Lückenkemper/pixelio.de

Foto:Wolfgang Lückenkemper/pixelio.de

Der 54-jährige niederländische Fahrer war gegen 1.55 Uhr mit seinem Sattelzug mit 18 Tonnen Ladung auf der A1 unterwegs. Sein Ziel: Die Fähre am „Skandinavienkai“ in Lübeck- Travemünde. In Höhe der Gemeinde Reinfeld, zwischen der Anschlussstelle Bad Oldesloe und der Anschlussstelle Reinfeld,  verlor er aus bisher ungeklärter Ursache im Bereich der dortigen Baustelle die Kontrolle über den Sattelzug. Er kam rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf die Bankette und fuhr anschließend leicht die Böschung hinauf. Dadurch kippte der komplette Sattelzug nach links auf die Fahrerseite. Der Sattelzug blockierte den rechten Fahrstreifen. Der 54-Jährige blieb unverletzt. Das Führerhaus der Sattelzugmaschine und der Auflieger trugen auf der linken Seite Beschädigungen davon.

Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt

Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe mussten zunächst den rechten Fahrstreifen sperren und leiteten den Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbei. Ab 2.30 Uhr sperrten sie die Fahrbahn in Richtung Lübeck bis heute Morgen gegen 8.20 Uhr voll ab. Den Verkehr leiteten sie ab der Anschlussstelle Bad Oldesloe ab.

Gegen 2.30 Uhr rückten während der beginnenden Vollsperrung noch zwei Schwertransporte an, die dann komplett die Fahrbahn in Richtung Lübeck blockierten. Um das Rangieren der beiden Transporte zu ermöglichen, damit sie von der Unfallstelle wegfahren konnten, mussten die Beamten auch noch für etwa eine halbe Stunde die A 1 in Richtung Hamburg voll sperren.  Gegen 4 Uhr hoben sie die Sperrung in Richtung Hamburg auf. Die Schwertransporte konnten weiterfahren.

Der Fahrer eines weiteren Schwertransports aus Hamburg kam dort ebenfalls nicht mehr weiter und musste sein Gefährt im Baustellenbereich stehen lassen. Kurz nach 8 Uhr war die Unfallstelle geräumt, so dass er mit seinem Schwertransport weiterfahren konnte.

 Mit zwei Spezialkränen aufgerichtet

Der Sattelzug musste mit zwei Spezialkränen aufgerichtet werden. Die Sattelzugmaschine war nicht mehr fahrbereit. Die Ladung musste nicht umgeladen werden, da sie vernünftig gesichert war. Sie ist allerdings so nicht mehr für den Verkauf geeignet. Der Sattelzug wurde anschließend abgeschleppt.

 

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