Zufrieden mit dem Anruf-Sammeltaxi

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Stormarn (bz/pm). Positive Ergebnisse bei Kundenbefragung im Anruf-Sammeltaxi (AST) Bargteheide: Das Taxi  im Bargteheider Umland wird seit 2001 betrieben. Über die Jahre hat sich das Angebot immer mehr erweitert. Zu den stündlich angebunden Gemeinden und Ortsteilen zählen derzeit Tremsbüttel, Sattenfelde, Lasbek, Hammoor, Jersbek, Bargfeld-Stegen, Wiemerskamp, Nienwohld und Fischbek. Zum Fahrplanwechsel im Dezember diesen Jahres kommen noch die Gemeinden Steinburg (Eichede, Mollhagen, Sprenge) und Todendorf hinzu. Das teilt die Pressestelle des Kreises mit.

Foto:Q.pictures/pixelio.de

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Das AST verbindet die Umlandkommunen mit Bargteheide und ist vom Fahrplan her am Bahnhof Bargteheide auf die Anschlüsse mit der R 10 von und nach Hamburg ausgerichtet.

Erstmals wurde jetzt eine Kundenbefragung im AST durchgeführt. Dabei wurde 100 Fahrgästen ein Fragebogen überreicht, der dann vom Fahrgast selbst auszufüllen war. Die Ergebnisse der Befragung sind durchaus positiv zu bewerten.

Note 1,5

Die Kundenzufriedenheit mit dem AST ist durchweg sehr gut.  97 Prozent der Befragten sind „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“ mit Merkmalen wie dem Fahrpreis, dem Fahrplan, der Angebotsinformation sowie dem Bedienungsangebot. In Schulnoten entspräche dies einer Kundenzufriedenheit von 1,5. Im Vergleich dazu führen Imageanalysen im Busbereich im HVV zu Werten zwischen 2 und 3.

Die stärkste Nachfrage kommt mit Abstand aus der Gemeinde Bargfeld-Stegen und der ortsanliegenden Heinrich-Sengelmann-Klinik. Über die Hälfte der im Schnitt 1.300 Fahrgäste pro Monat nutzt allein diese Verbindung. Häufigster Start- und Zielpunkt in Bargteheide ist der Bahnhof, was durch die Anschlussmöglichkeiten zur R 10 begünstigt wird.

Spezifische Altersgruppen oder Nutzergruppen lassen sich im AST nicht herausfiltern. Sowohl die Verteilung bei den Altersgruppen ist von jung bis alt sehr homogen als auch bei den Nutzergruppen, die von Auszubildenden, Berufstätigen bis zu Rentnern relativ identisch ist. Genutzt wird das AST überwiegend im Freizeitbereich (25 Prozent aller Fahrten), gefolgt von Fahrten zum weiteren Umstieg auf die Bahn (22 Prozent) und zur Arbeit und Ausbildungsplätzen ( 20 Prozent).

Ausweitung des Angebotes

Bei den Verbesserungswünschen steht ganz eindeutig eine Ausweitung des Angebotes auf das Wochenende an erster Stelle. Fast die Hälfte aller Befragten äußerte diesen Wunsch. Derzeit endet die Bedienung am Samstag gegen 16 Uhr. Hier besteht der Wunsch, ähnlich wie in der Woche, bis 22 Uhr zu fahren und eine zusätzliche Bedienung am Sonntag einzuführen. Diese Möglichkeiten müssen jedoch auch in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Taxibetriebs geprüft werden. Zunächst steht die Angebotsausweitung im Dezember auf die genannten vier zustätzliche Kommunen im Vordergrund.

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