Fehmarnbelt-Tunnel: Wer kann sich am Bau beteiligen? Informationsveranstaltung in Ahrensburg

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Ahrensburg (bz/pm). Mittelständischen Unternehmen in der Region bietet sich jetzt eine ganz besondere Möglichkeit. Sie können sich während einer Veranstaltung der IHK und Bauherren darüber informieren, wie sie sich am Bau des Fehmarn-Belt-Tunnels beteiligen können. In Ahrensburg findet die Informationsveranstaltung am Dienstag, 6. Mai 2014, 9 bis 12 Uhr, im Park-Hotel, Lübecker Straße 10a, statt.

Der Tunnel wird in Abschnitten an Land gebaut, die fertigen Teile werden dann auf den Meeresboden abgesenkt. Grafik:Femern A/S

Der Tunnel wird in Abschnitten an Land gebaut, die fertigen Teile werden dann auf den Meeresboden abgesenkt. Grafik:Femern A/S

Im Osten Schleswig-Holsteins beginnen die Vorbereitungen für den Bau des größten Verkehrs-Infrastruktur-Projektes in Nordeuropa. Für rund 5,5 Milliarden Euro entsteht zwischen 2015 und 2021 der Tunnel unter dem Fehmarnbelt. Das Bauwerk verbindet Deutschland und Dänemark. Von ihm gehen schon jetzt Impulse und Signale für die Wirtschaft und die gesamte Region aus. Anfang Mai bieten die IHK zu Lübeck und die IHK zu Kiel gemeinsam mit Femern A/S, Femern Bælt Development und dem Fehmarnbelt Belt Business Council (FBBC) Informationsveranstaltungen für Vertreter der an Aufträgen interessierten Unternehmen an. Im Mittelpunkt stehen die  Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen beim Bau. Die Bauherren von Femern A/S stellen sich den Teilnehmern vor und berichten außerdem über weitere Bauprojekte im östlichen Dänemark.

„Fehmarnbelt ist gigantisch“

Der Aufwand zum Bau des Tunnels unter dem Fehmarnbelt sei gigantisch: Experten schätzten ihn auf 55.000 Mannjahre. Bis zum Herbst 2014 bewerben sich neun internationale Baukonsortien um den Tunnelbau. Sie erwarteten eine hohe Nachfrage nach Unterauftragnehmern und Arbeitskräften für unterschiedliche Gewerke in der Region. Davon seien nicht nur Unternehmen aus dem Baugewerbe betroffen, sondern auch Dienstleister für Mensch, Maschine und Material, wie zum Beispiel Bewachung, Catering, Instandhaltung sowie Ver- und Entsorgung. In Spitzenzeiten sollen bis zu 3.500 Arbeitsplätze im dänischen Rødby und auf der Insel Fehmarn entstehen.

Anmeldungen nimmt Ramona Stangl bei der IHK zu Lübeck entgegen unter Telefon 0451/ 6006-188 oder per E-Mail: stangl@ihk-luebeck.de.

Aktuelle Meldungen finden Interessierte im Newsroom der IHK zu Lübeck: www.ihk-schleswig-holstein.de/newsroom-ihkluebeck.

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