Reifenplatzer: Schwerer Unfall auf der A1 mit Vollsperrung

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Ahrensburg/Barsbüttel  (bz). Ein Unfall auf der Autobahn A1 in Höhe der Anschlussstelle Barsbüttel am Sonnabendabend löste einen Großeinsatz aus: Ein BMW-Fahrer verlor nach einem Reifenplatzer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem LKW. Der Fahrer des 40-Tonners verlor daraufhin ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der LKW durchbrach die Mittelleitplanke, kippte um und blieb quer über beide Fahrtrichtungen liegen. Dabei verletzten sich die beiden Insassen des BMW Z3 sowie der Fahrer des Lastkraftwagens bei dem Unfall nur leicht. Während der Bergungsarbeiten blieb die A1 in Richtung Lübeck zwischen Barsbüttel und Stapelfeldt komplett gesperrt. In Fahrtrichtung Hamburg war die rechte Spur befahrbar.

Völlig demoliert wurde der Z3 beim Unfall.

Völlig demoliert wurde der Z3 beim Unfall.

Gegen 20.30 Uhr passierte der Unfall auf Höhe der Anschlussstelle Barsbüttel. Alarmiert wurden daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Großhansdorf, Stellau und Stemwarde sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Technische Einsatzleitung (TEL). Das THW leuchtete bis in die frühen Morgenstunden die Bergungs- und Aufräumarbeiten aus.

Bergungs- und Aufräumarbeiten

Um 21.51 Uhr wurde das Technische Hilfswerk mit der Fachgruppe Beleuchtung hinzu gerufen. Die Aufgabe des THW war es, die Bergungs- und Aufräumarbeiten auszuleuchten. Bei der Bergung des LKW entschied sich das Bergungsunternehmen diesen in einem Stück zurück auf die Räder zu stellen, ohne die geladenen Maschinenteile vorher auszuladen. Mit zwei Spezialkränen wurde der LKW gegen 0.30 Uhr wieder aufgerichtet. Im Anschluss konnte die Autobahnmeisterei mit den Reinigungsarbeiten der fünf betroffenen Fahrspuren beginnen, welche ebenfalls noch vom THW-Ortsverband Ahrensburg ausgeleuchtet wurden.

Gegen 4.30 Uhr war für die Helfer der Einsatz beendet.

Mit einem Kran musste der umgekippte Laster wieder aufgerichtet werden. Fotos: Sönke Thomsen/THW

Mit einem Kran musste der umgekippte Laster wieder aufgerichtet werden. Fotos: Sönke Thomsen/THW

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