A24: Polizei nimmt mutmaßliche Autodiebe aus Polen fest

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Reinbek (bz/pm). Beamte des Polizei Autobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg und des Polizeireviers Reinbek haben in der Nacht zu Dienstag drei mutmaßliche Autodiebe an der A 24 vorläufig festgenommen. Die drei polnischen Staatsbürger im Alter von 19, 34 und 40 Jahren stehen in dringendem Verdacht einem VW T4 in derselben Nacht in Hamburg gestohlen zu haben.

Foto:Uwe Schlick/pixelio.de

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Die Polizei in Hamburg fahndete gegen 2.45 Uhr am Dienstagmorgen nach einem soeben gestohlenen VW T4 aus der Richardstraße. Eine Streife der Reinbeker Polizei entdeckte den VW T4 kurz darauf auf der Kreisstraße 80 in Fahrtrichtung Reinbek/Hamburg Bergedorf und nahm die Verfolgung auf. Vor dem VW T4 fuhr noch ein dunkler Audi mit polnischem Kennzeichen. Plötzlich überholte der Fahrer des T4 den Audi. Er fuhr dabei über die durchgezogene Linie in Höhe der K 80-Brücke. Ein entgegenkommender Autofahrer musste bremsen und weit nach rechts ausweichen.

Mutmaßliche Komplizen

Der Fahrer des T4, der 40-jährige Tatverdächtige, gab nun richtig Gas und wollte vor der Polizei fliehen. Kurz vor der Abfahrt Glinde gelang es den Beamten den Fahrer zu stoppen und vorläufig festzunehmen. Sie stellten den T4 sicher und ließen ihn abschleppen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der zuvor überholte Audi offenbar „dazu gehörte“. In diesem Wagen saßen zwei seiner mutmaßlichen Komplizen. Gegen 3.10 Uhr fuhr der Audi an der Anschlussstelle Talkau an einer Streife des Autobahnreviers vorbei. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Der 19-jährige Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer versuchten ebenfalls vor der Polizei zu fliehen. Den Beamten gelang es, den Wagen an der Anschlussstelle Hornbek zu stoppen und die Insassen vorläufig festzunehmen.

Der 19-Jährige war zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Bei der Durchsuchung des Audis fanden die Beamten einen Werkzeugkoffer mit entsprechendem Einbruchswerkzeug. Sie beschlagnahmten den Audi und ließen ihn abschleppen.

Der 40-Jährige räumte in seiner Vernehmung durch Hamburger Landeskriminalbeamte lediglich ein, dass er als „Überführungsfahrer“ von dem 34-Jährigen angeworben worden war. Der 19-Jährige und der 34-Jährige nahmen ihr Aussageverweigerungsrecht in Anspruch. Die drei mutmaßlichen Autodiebe und die beiden Fahrzeuge befinden sich in Hamburg und werden kriminaltechnisch untersucht. Die Ermittlungen der Hamburger Polizei dauern noch an. Die Beamten des LKA 142 aus Hamburg führten die drei Männer gestern dem Haftrichter zu. Die Entscheidung des Haftrichters, ob gegen die drei Haftbefehle erlassen werden, wird heute im Laufe des Tages erwartet.

 

 

Sonja Kurz

Pressestelle

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