Heute: Voß lädt alle Bürger zur Vereinsgründung „Förderverein Schwimmhalle“ ein

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Großhansdorf (bz/pm). Viele Großhansdorfer Kinder haben dort schwimmen gelernt. Für viele Großhansdorfer sorgte sie für körperliche Fitness, schmerzfreien Rücken, besserer Atmung oder Linderung bei Rheuma. Gemeint ist die Schwimmhalle in der LungenClinic. Sie steht vor dem Aus. Darüber hat ahrensburg24.de berichtet. Doch Bürgermeister Janhinnerk Voß möchte einen Förderverein zur Rettung gründen und appelliert: „Ich bitte alle interessierten Großhansdorferinnen und Großhansdorfer, aber auch Schwimmhallennutzerinnen und –nutzer aus der Umgebung am Mittwoch, 14. Mai 2014, um 19 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses zu kommen.“

Möchte am 14. Mai 2014 eine Förderverein gründen zum Erhalt des Schwimmbades in der LungenClinic: Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voss.

Möchte am 14. Mai 2014 eine Förderverein gründen zum Erhalt des Schwimmbades in der LungenClinic: Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voss.

Ziel an diesem Abend soll die Vorbereitung einer möglichen Vereinsgründung sein. „Dazu rufe ich engagierte Bürgerinnen und Bürger auf, sich für die Schwimmhalle einzusetzen. Bis ein gesicherter Betrieb erfolgen wird, sind noch eine Fülle von Fragen zu beantworten, Probleme zu lösen. Dennoch sollte dies nicht unversucht bleiben“, so Voß.

 Schwimmhalle mag etwas übertrieben sein, es ist ein Bewegungsbad von zwölf mal sieben Metern Größe, das ursprünglich für therapeutische Zwecke in den 80-iger Jahren für die LungenClinic errichtet wurde. Daneben stand die Halle aber auch zum Beispiel der Volkshochschule, dem Sportverein oder der Rheuma-Liga zur Verfügung.

Deckung des Defizits

Nachdem die Schwimmhalle für die LungenClinic kaum noch benötigt wird, hat die Geschäftsführung die Gemeinde Großhansdorf um Deckung des Defizits aus dem öffentlichen Betrieb gebeten. Anderenfalls wird die Halle zum Sommer 2014 geschlossen. „Ich habe großes Verständnis für diesen Schritt und bin der LungenClinic dankbar, dass sie die Halle so lange relativ kostengünstig zur Verfügung gestellt hat“, erklärt Voß. Das jährliche von der Gemeinde Großhansdorf zu tragende Defizit beträgt 120.000 Euro. Zusätzlich wären einmalig 50.000 Euro für Sanierungsarbeiten notwendig.

Gemeindevertretung und Bürgermeister absolut einig

Doch die angespannte Haushaltslage, auch in Großhansdorf, lasse es nicht zu, dass die Gemeinde allein dieses Defizit jährlich trage. Darin seien sich Gemeindevertretung und Bürgermeister absolut einig. So wurde, erklärt Voß, versucht, externe Geldgeber wie beispielsweise Stiftungen, Krankenkassen, Verbände um Unterstützung zu bitten. Leider ohne das erhoffte Ergebnis. Die einzige Möglichkeit, die Schwimmhalle jetzt zu erhalten, wäre die Gründung eines „Fördervereins Schwimmhalle“, der dafür sorgt, dass weitere Nutzer das Bad nutzen und sich daraus Einnahmen ergeben, die das Defizit weitestgehend decken könnten. Neben den örtlichen Vereinen und Verbänden wäre denkbar, auswärtigen Volkshochschulen, freien Dozenten, Fitness-Studios oder Sportvereinen eine Nutzung der Halle zu ermöglichen.

Ob dies gelingen wird, ob die Gemeinde Großhansdorf eine Anschubfinanzierung zur Verfügung stellt, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig zusagen. Dennoch sollte letztmalig versucht werden, die Schwimmhalle zu erhalten. Denn, so auch die Geschäftsführung der Clinic, wenn die Halle einmal geschlossen ist, wird sie garantiert nicht wieder eröffnet.

Eine Zusage zu dem oben genannten Termin ist nicht notwendig. „Bitte schauen Sie einfach vorbei und überlegen sich, ob eine ehrenamtliche Tätigkeit nicht eine sinnvolle Ergänzung Ihres Alltags sein könnte.“

Fragen oder Anregungen bitte direkt an Bürgermeister Voß persönlich buergermeister@grosshansdorf.de; Telefon 04102/694-111 oder schriftlich Barkholt 64, 22927 Großhansdorf.

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