Landtagspräsident übergibt verletzter Polizeibeamtin Zuwendung für Kur

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Kiel/Geesthacht (bz/pm).  Am kommenden Freitag, 13. Juni 2014, 14 Uhr, wird der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei, Klaus Schlie, Landtagspräsident, an eine Polizeibeamtin aus Geesthacht die Zuwendung für eine Kur- und Betreuungsmaßnahmen übergeben. Sie während eines Diensteinsatzes schwer verletzt worden.

Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) ist bei der Übergabe des JugendProjektPreises nächste Woche dabei. Foto:pm

Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU)
Foto:pm

Beim Einsatz zu einem Brandmeldealarm fuhr die 22-jährige Polizeibeamtin seinerzeit mit ihrem Kollegen zum Einsatzort. Sie suchten den Einsatzort mit Sonder- und Wegerechten auf. Der Streifenwagen war im Kreuzungsbereich deutlich zu erkennen, der Querverkehr stand bereits still. Ein weiteres Fahrzeug fuhr in den Kreuzungsverkehr ein – auch durch die Gefahrenbremse des Kollegen und durch Ausweichen konnte ein Verkehrsunfall nicht verhindert werden. Die Polizeibeamtin wurde dabei mit Prellungen, Schürfungen, Zerrung der Wirbelsäule, Schwindel und Kopfschmerzen erheblich verletzt. Es schloss sich eine mehrwöchige Dienstunfähigkeit an. Bis heute sind Beschwerden durch diese Einsatzfahrt vorhanden.

Die Beamtin erhält für sich und ihren Lebensgefährten eine einwöchige Kur- und Betreuungsmaßnahme auf der Insel Rügen.

Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not ist eine gemeinnützige Einrichtung, die es sich seit dem Jahre 2001 zur Aufgabe gemacht hat, im Dienst schwer verletzten oder gar getöteten Polizeibeamten beziehungsweise deren Angehörigen und Familien, in ihrer schwierigen Situation mit einer Zuwendung, die den speziellen Verhältnissen angemessen ist, unter die Arme zu greifen.

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei hat seit Bestehen in über 81 Fällen bei Polizeibeamtinnen und -beamten, die bei Einsätzen Opfer von gewalttätigen An- griffen wurden und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen hatten, Unterstüt- zung durch Zuwendungen geleistet. Dabei wurden Zuwendungen in Höhe von rund 144.000 Euro ausgekehrt. Der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei, Klaus Schlie: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Unterstützung weder eine Verarbeitung der Erlebnisse noch eine Wiedergutmachung darstellen kann. Sie ist aber ein Zeichen gesellschaftlicher Solidarität.“

 

 

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