Themen für die Einwohnerversammlung: Bezahlbarer Wohnraum und Radwege

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Leserbrief von Günther Jagodzinski zu dem Bericht „“Ahrensburger, was sind Eure Themen?” – Bürgervorsteher, Bürgermeister und ahrensburg24.de wollen es wissen“

Sehr geehrter Bürgermeister Herr Michael Sarach,

ich hoffe, dass die „Oberen“ Ahrensburger nicht weiterhin vorhaben, so wie es Ex-Bürgermeisterin Frau Pepper es praktiziert hatte, Stadt eigenen sozialen Wohnraum an privaten Investoren zu veräußern. Sollten dadurch die öffentlich nicht gewünschten „Kunstwerke“, wie Muschelläufer finanziert werden? Oder tolle Bäume in die Große Straße gepflanzt werden? Wie verhalten sich solche Gegebenheiten mit einem „Sozialstaat“? Oder gilt das nicht mehr?

Wir brauchen hier in Ahrensburg bezahlbaren Wohnraum, speziell für die „Unter“-Schicht, sprich die sozial Schwachen, die immer weiter anwachsen werden, Dank der Gentrifizierung in Hamburg. Die finanziell „Ausgestoßenen“ aus Hamburg, werden sich im Speckgürtel ansiedeln, wo Ahrensburg einer der ersten Wahl Städte ist. Somit werden unwillkürlich hier auch die Miet- und Grundstückspreise enorm ansteigen. Und wenn jetzt durch diese Gegebenheiten die sozial Schwachen früher oder später auf´s Land umsiedeln müssen, dann werden die kein Geld mehr haben, um einen Supermarkt oder ähnliches zu erreichen. Ganz geschweige von Arztbesuchen. Was soll jetzt nun werden?

Der zweite Punkt, sind die erbarmungslosen Kampfradler auf Ahrensburger Bürgersteige. Da gibt es jetzt schon hervorragend ausgebaute Radwege an den Straßen, aber nein, die fahren teils zu zweit und dritt nebeneinander auf dem Fußweg/Bürgersteig. Könnten Blicke töten, würden bestimmt täglich tote Fußgänger entsorgt werden müssen! Mit zunehmenden Alter fällt es einem schwer, vor den Kampfradlern in die Hecke zu springen oder auf die befahrene Straße auszuweichen…

Ich bitte um schnelle und effektive Lösungsvorschläge für die überaus heftigen Probleme, die ich grad angesprochen habe.

Mit freundlichen Grüßen
Günther Jagodzinski

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