Bildvortrag: Wie die Mönche den Bredenbeker Teich anlegten

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Ahrensburg (bz/pm). Der Historische Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Ahrensburg lädt  im Rahmen von 700 Jahre Ahrensburg ein  zu einem Bildvortrag von Dr. Martin Schröter: Die Cisterzienser und Woldenhorn im Spätmittelalter (1327–1567) – Von Mönchen, Laienbrüdern und Langten. Der Vortrag findet statt am Freitag, 27. Juni 2014, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Marstall am Schloss, Remise,Lübecker Straße 8. Der Eintritt ist frei.

Cistercienser bei der Arbeit  Miniatur aus dem 14. Jahrhundert. Foto: Archiv Günther Bock

Cistercienser bei der Arbeit Miniatur aus dem 14. Jahrhundert. Foto: Archiv Günther Bock

Wer hat eigentlich den Bredenbeker Teich angelegt? Mönche waren es, die im späten Mittelalter in der Ahrensburger Region das Sagen hatten. Diese und viele weitere Fragen zur relativ unbekannten Ahrensburger Klosterzeit klärt Dr. Martin Schröter in seinem spannenden Bildvortrag für die Zuhörer.

Die Reinfelder Cisterziensermönche haben das mittelalterliche Woldenhorn – heute Ahrensburg –  von dem damaligen Landesherrn 1327 im Tausch gegen Trittau übernommen. Woldenhorn wurde zur Klostervogtei, und die Woldenhorner Bewohner lebten fortan „unter dem Krummstab“ des Reinfelder Klosterabtes. Wie man sich das Leben und Wirken der Reinfelder Cisterzienser in ihrem Kloster im Spätmittelalter vorstellen muss, was sie auf ihrem Woldenhorner Wirtschaftshof produziert haben und inwiefern die einstige Vogtei des Landesherrn von den Mönchen fortgeführt worden ist, wird Martin Schröter in anschaulicher Wiese vortragen.

Die Woldenhorner Klostervogtei wurde im im 16. Jahrhundert nach einigen Auseinandersetzungen an die Rantzaus übertragen. Deshalb wird ein Schlaglicht auf das Ende der Woldenhorner Klosterzeit  im Jahr 1567 und ein Ausblick auf die folgende Entwicklung Woldenhorns zum Adeligen Gut Ahrensburg  den Vortrag abrunden. Dr. Martin Schröters Doktorarbeit über das Kloster Reinfeld ist kürzlich im Wachholtz-Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

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