Fünf Jahre CCA: Eine ganze Woche lang wird im Einkaufszentrum gefeiert

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Ahrensburg (ve). Seit fünf Jahren prägt es inzwischen das Bild der Ahrensburger Innenstadt: Das City Center Ahrensburg, kurz CCA. Einen nicht ganz einfachen Start hatte das Einkaufszentrum, doch heute gehört es zum Stadtbild dazu. Und deswegen soll der fünfte Geburtstag mit einer ganzen Festwoche gefeiert werden. An sechs Tagen wird für jede Altersgruppe ein buntes Programm geboten, bei dem es auch viel zu gewinnen gibt.

Die Fassade klar und gradlinig - fünf Jahre prägt sie inzwischen das Bild der Klaus-Groth-Straße. Vorher war an diesem Standort ein Kino.

Die Fassade klar und gradlinig – fünf Jahre prägt sie inzwischen das Bild der Klaus-Groth-Straße. Vorher war an diesem Standort ein Kino.

Erich Lawrenz ist von Beginn an quasi „Hausherr“ und Verwalter des Einkaufszentrums. „Mich freut es besonders, dass wir inzwischen so viele Stammkunden gewinnen konnten, die einfach gerne hier einkaufen“, sagt er nicht ohne Stolz. Das ist auch sein Verdienst: Ob Oktoberfest, Verkaufsoffene Sonntage oder Aktionen vor den Geschäften in der Klaus-Groth-Straße und Spenden an Ahrensburger Vereine und Institutionen – jede Aktion soll die Freundlichkeit und Offenheit des CCA prägen.

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Eine Festwoche mit sechs verschiedenen Veranstaltungen

Das soll auch bei der Festwoche so sein, gefeiert wird vom Montag, 23. Juni 2014, bis zum Sonnabend, 28. Juni 2014. Und jeden Tag ist was los im CCA. Mit einer großen Begrüßung geht es am Montag los, für die ersten 1.500 Gäste gibt es eine Überraschung, verlost wird an diesem Tag außerdem eine Ballonfahrt. Der Dienstag steht unter dem Motto „Kindertag“ und bietet Spannendes und Abwechslungsreiches für Kinder und ihre Eltern.

Zu einer Ausstellung „Alles, was Räder hat“ wird am Mittwoch eingeladen, das sind nicht nur Neuwagen, sondern auch Fahrräder, E-Bikes und mehr. Am Donnerstag gibt es eine Ü60-Party für die ältere Generation – die gerne mit ihren Kindern und Enkeln kommen können. Das Kaffeegedeck gibt es zum Sonderpreis von einem Euro, Entspannung bietet ein Yoga-Mitmachprogramm.

Sportlich wird es am Freitag beim „Tag des Sports“, dann sind zum Beispiel HSV-Handballer dabei und Schachspieler. Am Sonnabend wird es schließlich aufregend: Alles, was ein Blaulicht auf dem Fahrzeug hat, wird dann im und vor dem CCA in der Klaus-Groth-Straße ausgestellt, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk erklären ihre Fahrzeuge, die Polizei ist auch vor Ort.

Viele Geschäfte im CCA sind seit Beginn dabei.

Viele Geschäfte im CCA sind seit Beginn dabei.

Tombola mit vielen Gewinnen

A propos gewinnen: Für eine Tombola haben die Einzelhändler des CCA und das CCA selber gesorgt. Von Unternehmen der Stadt gab es quasi als Geburtstagsgeschenk noch Gewinne zusätzlich. So bringt jedes der 2.000 Lose einen Gewinn. Und zwar für einen guten Zweck, denn der Reinerlös der Tombola wird dem Ahrensburger Familienzentrum Blockhaus gespendet.

An die bewegte Geschichte des CCA werden sich viele noch erinnern. Konzipiert wurde das Einkaufszentrum von den Investoren Peter Skrabs und Karl Will von WS Immobilien. Ihr Grundsatz war und ist es, Einkaufszentren in Innenstädten zu errichten, die den vorhandenen Einzelhandel nicht gefährden. Sie konzipieren immer für die Innenstadt, nicht für Einkaufszentren im Außenbereich einer Gemeinde, die die Kunden aus der Innenstadt holen.

CCA: Es sollte die Innenstadt stärken

Eigentlich perfekt für eine Stadt wie Ahrensburg, deren Politik sich die Förderung der ortsansässigen Geschäfte zu eigen gemacht hat. Und doch gab es Streit im Zuge der Entstehung des Einkaufszentrums. Die Fassade, das Sortiment – die Ahrensburger taten sich zunächst schwer mit ihrem Einkaufszentrum.

Das ist heute nur noch wenig zu spüren: Die meisten Geschäfte – die Großen wie der Verbrauchermarkt Sky und Drogerie Müller oder Deichmann, Takko und die Stadtwerke Ahrensburg GmbH genauso wie die kleinen Boutiquen – sind zudem von Beginn an dabei und somit etabliert. „Ein Zeichen dafür, dass das Konzept gelungen ist“, findet Lawrenz. Einzig Fischhandel und Restaurant zur Großen Straße hin sind heute das Sorgenkind von Lawrenz: „Ich bin in vielversprechenden Verhandlungen mit Restaurantbetreibern, die die Fläche übernehmen möchten.“ Denn seitdem der ortsansässige Fischhändler in die Manhagener Allee gezogen ist, steht die Fläche leer.

Das CCA ist eigentlich mehr, als der Bauabschnitt mit C&A und sky, bereits vorher wurde auf der anderen Seite der Komplex mit dem Discounter und den Ladengeschäften zur Klaus-Groth-Straße hin eröffnet. Sie gehören nach wie vor zu WS Immobilien, während der Bereich gegenüber vor wenigen Jahren an ein Münchner Immobilienunternehmen  verkauft worden ist. Für die Kunden hat sich mit diesem Verkauf allerdings nichts geändert.

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