Maik Neubacher zieht Bilanz: Seit 100 Tagen ist er der neue CDU-Vorsitzende

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Ahrensburg (bz/pm). Der neue Ahrensburger CDU Stadtverbandsvorsitzende Maik Neubacher zieht nach den ersten Monaten in seinem Amt eine positive Bilanz. Mit einem motivierten Team ist der neue Vorstand an die Arbeit gegangen und blickt zuversichtlich auf die nächsten Projekte.

Die CDU Ahrensburg lädt zu Abend mit dem Europapolitiker Reimer Böge.

Seit 100 Tagen als CDU-Vorsitzender in Ahrensburg im Amt: Maik Neubacher.

„Die Verantwortung ist groß“, berichtet Neubacher. „Wir sind die mitgliederstärkste Partei in Ahrensburg und die Menschen erwarten zu Recht, dass wir uns den Problemen in unserer Stadt annehmen. Wir blicken jetzt in die Zukunft und an politischer Arbeit gibt es viel zu erledigen.“

Sorgen bereitet Neubacher eine zu hastige Vergrößerung der Stadt. Mögliche Bebauungsflächen sollten nachhaltig entwickelt werden. Eine Bebauung um jeden Preis sollte es nicht geben.

„Ich erinnere dabei an die Wünsche der Beteiligten in der Zukunftswerkstatt“, erklärt Neubacher. „Die Bürger unserer Stadt wollen den Charakter Ahrensburgs erhalten. Wir wollen nicht zum Wohnvorort von Hamburg verkommen. Auch den Vorstellungen des Bürgermeisters müssen Grenzen gesetzt werden.“

„Abschaffung der Gymnasien durch die Hintertür“

Ein anderes Thema, dass den Vorstand beschäftigt, ist die Schulentwicklung. „Ahrensburg hat hervorragende Schulen. Das soll so bleiben.“ Mit Respekt denkt Neubacher dabei an eine Veranstaltung des Kinder- und Jugendbeirates zur Europawahl. Im Kirchsaal der Schlosskirche hatten sich im Mai die Jahrgänge der Gymnasien über die Europapolitik der Parteien informiert und bei ausführlichen Gesprächen die Politiker kennen gelernt. „Die Jugendlichen haben sich sehr intensiv eingebracht. Sie wollen lernen und die Zukunft gestalten. Umso größer ist meine Sorge, wie sich die Bildungspolitik auf Landesebene verändert. Es droht eine Abschaffung der Gymnasien durch die Hintertür. Da dürfen wir uns nichts vormachen. Aber das dürfen wir nicht hinnehmen. Besonders wenn die Verantwortlichen in Kiel ihre eigenen Kinder lieber auf Privatschulen schicken!“

Auch auf anderen Ebenen sieht Neubacher schwere Zeiten aufziehen. „Die Diskussion über die Aufweichung der Eurostabilitätskriterien sind gefährlich. Gerade Deutschland hat dafür gekämpft, dass jedes Land seine Reformaufgaben erledigen muss. Nur so bekommen wir Europa wieder auf Kurs. Daher werden wir zu diesem Thema am 10. Juli auch eine Veranstaltung durchführen“, stellt der CDU Vorsitzende klar.

Auch gesellschaftspolitisch sieht Neubacher viele Aspekte, denen endlich entgegen getreten werden sollte. Angefangen beim sinnfreien Thema Gender Mainstream bis hin zu überbordender und erstickender Bürokratie.

„Zugegeben, dies sind Ebenen, auf denen wir von Ahrensburg aus nicht so viel Einfluss haben. Doch irgendwo müssen wir beginnen, verrückten Ideen Einhalt zu gebieten“, erklärt Neubacher.

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