Ziel erreicht: Kinderschutzbund hat Schultraining weiter ausgebaut

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Bargteheide (bz/pm). Der Deutsche Kinderschutzbund, Kreisverband Stormarn (DKSB), konnte im vergangenen Jahr alle wichtigen Ziele erreichen und seine Arbeit im Kreis Stormarn weiter ausbauen. Insbesondere der Ausbau des Schultrainings auf jetzt vier Standorte und die Ausweitung des Familienhilfe-Notfonds wurden erfolgreich umgesetzt. Zu Beginn dieses Jahres begann auch die Pflegeelternberatung im Südkreis.

Der Deutsche Kinderschutzbund hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich um Kinder aus sozial schwächeren Schichten zu kümmern. Foto:pm

Der Deutsche Kinderschutzbund hat die Aufgabe, sich um Kinder aus sozial schwächeren Schichten zu kümmern. Foto:pm

Zu diesem Resümee kam der Vorstand des DKSB auf seiner Jahresmitgliederversammlung bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts. Ein weiterer Tagespunkt war die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins. Annegret Kolditz aus Bargteheide wurde von den Mitgliedern einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Sie ist eine der Gründungsmitglieder des Kinderschutzbundes im Kreis und nunmehr 34 Jahre aktiv.

Drei Familienhilfeeinrichtungen

Der DKSB betreibt im Kreis Stormarn drei Familienhilfeeinrichtungen: die Kinderhäuser Blauer Elefant in Ahrensburg, Bad Oldesloe und Bargteheide. Die Häuser wurden von den Kinderschützern in über 30 Jahren zu Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut, die Hilfe und Unterstützung in nahezu jeder schwierigen und belastenden Lebenssituation anbieten. Ein Kernbereich sind die festen Kindergruppen, denen sich der Schwerpunktartikel des Jahresberichts widmet.

Sie ist als 2. Vorsitzende des DKBS Stormarn im Amt bestätigt Orden: Annegret Kolditz. Foto:pm

Sie ist als 2. Vorsitzende des DKBS Stormarn im Amt bestätigt worden: Annegret Kolditz. Foto:pm

Dass Armut die gute Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erheblich behindert, haben die Mitarbeiter vom DKSB schon früh gelernt. Um finanzielle Notlagen abfangen zu können, wurde der Familienhilfe-Notfonds eingerichtet. Im letzten Jahr hatte sich die Sparkassen-Sozialstiftung entschieden, den Notfonds maßgeblich zu unterstützen. Bedingung war aber, dass der DKSB weiterhin dieselben Eigenmittel in den Notfonds einbringt, wie in den Vorjahren. Die Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender hatte es möglich gemacht, wieder über 20.000,- Euro für diesen Bereich zur Verfügung zu haben. Dafür und für die vielen anderen Spender, Förderer und die über 200 ehrenamtlichen Mitarbeiter zeigte sich der Vorstand besonders dankbar.

Der Jahresbericht des DKSB kann im Internet unter www.dksb-stormarn.de eingesehen werden. Gedruckte Exemplare können telefonisch bestellt werden 04532/280680.

 

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