Ein nasses Rennen auf Hamburgs Straßen: Ahrensburger Speedskater beim 20. Hella-Halbmarathon

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Ahrensburg (bz/pm). Am vergangenen Sonntag starteten, trotz Dauerregens, 21 Ahrensburger vom ATSV auf der Reeperbahn, um vorbei an den Landungsbrücken, dem Hauptbahnhof und rund um die Alster nach einundzwanzig Kilometern direkt am Tennisstadion Rothenbaum ins Ziel zu rollen. Es war Hella-Halbmarathon.

Bild von links: Jamie-Lee Dzillack (Halstenbeker TS), Christoph Szepat, Katja Stieper, Svenja Pott (alle Ahrensburger TSV), Kristine Grahmann (TriAs Flensburg).

Unterwegs in Hamburg: Jamie-Lee Dzillack, Halstenbeker TS, Christoph Szepat, Katja Stieper, Svenja Pott, alle Ahrensburger TSV und Kristine Grahmann,TriAs Flensburg (von links).

Beim morgendlichen Blick aus dem Fenster wussten die Ahrensburger Speedskater bereits, es wird ein anspruchsvolles Rennen durch die Hamburger Innenstadt. Aber  dieses Event vor der eigenen Haustür kann man sich nicht entgehen lassen.

Nasser Schmierfilm

Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten bei weitem keine so hohen Geschwindigkeiten gefahren werden. Der nasse Schmierfilm auf Hamburgs Straßen erforderte zu jeder Zeit die erhöhte Aufmerksamkeit der Sportler. So sagte dann die Siegerin aus Gettorf Simone Kohls nach dem Rennen: „Bei der ersten Abfahrt des Hamburger Berges kam ich laut meiner GPS-Uhr auf 50 Stundenkilometer. Da war mir schon etwas mulmig. Wir haben dann bei der zweiten Runde doch Fahrt rausgenommen.“

Aus Ahrensburger Sicht war das Rennen ein Erfolg. Jan-Henrik Pott fuhr mit einer Zeit von 45:28 Minuten als Gesamtzehnter ins Ziel, dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen Sören Kahl. Sie sind somit Erster und Zweiter in der Altersklasse der Junioren A geworden. Ebenfalls erfreulich war der Zweite Platz von Oliver Bremer bei den Männern der Altersklasse über 50.

Bei den Damen konnte die 13-jährige Svenja Pott als schnellste Ahrensburgerin mit einer Zeit von 53:15 Minuten den zwölften Platz in der Gesamtwertung der Damen belegen. Auf Platz dreizehn kam direkt hinter ihr Katja Stieper ins Ziel, die den Zweiten Platz in der mit siebenundvierzig Starterinnen stärksten Altersklasse der Aktiven belegte.

Am Sonnabend vorher starteten bereits die Jüngsten auf ihre 600 Meter lange Strecke am Veranstaltungszentrum Rothenbaumchaussee. Leider findet diese Veranstaltung mit sehr wenig Beteiligung statt. So stellte das Skate Team Ahrensburg in diesem Jahr sieben der elf Skater. Die zwölfjährige Alina Kalisch konnte hier das Rennen der Mädchen für sich entscheiden.

Jamie-Lee, Svenja und Kristine starten in diesem Jahr im weiblichen Schleswig-Holstein-Team.

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